vobu/ots

1,8 Promille in der Spitze - Polizei erwischt mehrere Fahrer

Kreis Mettmann. Im Kreis waren am Wochenende gleich mehrere mit zuviel Alkohol im Blut auf der Straße.

In den vergangenen Tagen hat die Polizei mehrere alkoholisierte Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Sowohl in Mettmann, als auch in Hilden und Monheim mussten die Fahrer jeweils eine Blutprobe abgeben. Auf alle warten nun Anzeigen.

Am späten Samstagabend (9. Februar 2019) wurde ein Autofahrer auf einen Lkw aufmerksam, der mit Schlangenlinien auf der A3 unterwegs war und an der Ausfahrt Mettmann die Autobahn verlassen hatte. Der Essener informierte daraufhin die Polizei und verfolgte den Lkw-Fahrer bis zu einem Fast-Food-Restaurant in unmittelbarer Nähe zur Kreispolizeibehörde Mettmann. Als die Beamten kurz darauf dort eintrafen, stellten sie fest, dass der Lkw-Fahrer erheblich betrunken war.

Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,8 Promille. Der Fahrer, ein 51 Jahre alter Mann aus Osteuropa, musste mit zur Polizeiwache, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Bei der Kontrolle erhärtete sich zudem der Verdacht, dass der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Auf ihn wartet nun ein Strafverfahren.

Drei Liter Bier intus und ans Steuer gesetzt

In Monheim am Rhein hatte am Sonntagabend (10. Februar 2019) ein 50 Jahre alter Monheimer in einer Kneipe an der Straße "An d'r Kapell" ein Fußballspiel verfolgt - und dabei laut eigenen Angaben etwa drei Liter Bier getrunken. Als der Mann gegen 18:45 Uhr die Kneipe verließ, setzte er sich in seinen Wagen, den er auf einem Parkplatz vor der Kneipe abgestellt hatte. Beim Ausparken fuhr er mit seinem Fiat in einen ebenfalls dort abgestellten Skoda. Dabei entstand ein Schaden in Höhe von einigen Hundert Euro.

Mehrere andere Gäste aus der Kneipe wurden Zeugen des Unfalls und hinderten den Mann nun daran, seine Fahrt fortzusetzen. Außerdem riefen sie die Polizei, die vor Ort bei einem freiwillig durchgeführten Atemalkoholtest einen Wert von 1,8 Promille feststellte. Sie brachten den Mann zur Polizeiwache, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Die Beamten stellten den Führerschein des Mannes sicher, auf ihn wartet nun ein Strafverfahren.

Erkratherin ohne Fürhrerschein aber mit Alkohol in Hilden erwischt

Ebenfalls erheblich betrunken im Straßenverkehr unterwegs war in der Nacht zu Montag (11. Februar 2019) eine 36 Jahre alte Erkratherin. Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle überprüften um kurz nach 2 Uhr Polizeibeamte die Erkratherin in ihrem Audi A6 auf der Hochdahler Straße in Hilden. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,3 Promille. Bei ihrer Kontrolle stellten die Beamten zudem fest, dass die Erkratherin nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Sie musste zur Abgabe einer Blutprobe mit zur Wache. Auch auf sie wartet nun ein Strafverfahren.

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So macht Umwelterziehung richtig Spaß

Monheim am Rhein. Petrus hat es gut gemeint, mit den rund 90 Kindern und deren Eltern, die sich am 16. April bei bestem Wetter zusammengefunden hatten, um die Umgebung rund um die Kita Max und Moritz an der Oranienburger Straße von achtlos weggeworfenem Unrat zu befreien.Umweltschutz beginnt zu HauseZu der Aktion aufgerufen hatte eine Elterninitiative. Wobei, eigentlich ging das Ganze von dem fast vierjährigen Lennard aus. Mit seiner Familie besuchte er kürzlich den Aquazoo in Düsseldorf. Hier fiel dem Jugen vor allem das ausgestellte Skelett eines Pottwals auf. Dort, wo man eigentlich den Magen des Tieres sehen sollte, befand sich jetzt ein schwerer Klumpen Plastikmüll.»Die Installation soll auf die Gefahr von Plastikmüll im Meer für Wale aufmerksam machen. Sie hat bei meinem Sohn großen Eindruck hinterlassen«, erzählt Lennards Mutter Lea.Noch Wochen nach dem Besuch habe der Junge viele Fragen gestellt und wollte den Walen und anderen Tieren, die durch den Plastikmüll im Meer bedroht sind, helfen.»Zunächst hatten wir überlegt, im Urlaub am Strand Müll aufzusammeln«, erzählt Lennards Mutter weiter. Dann aber habe man sich gedacht »Warum bis zum Urlaub warten, wenn man auch vor der eigenen Türe anfangen kann?!«Die Idee für eine Eltern-Kind-Müllsammelaktion war geboren. Untersützung bekamen Lennard und seine Mama von der Abfallberatung der Stadt Monheim und der Kita Max und Moritz.Mit Greifern, Sicherheitshandschuhen, Müllsäcken und Warnwesten ging es am 16. April also los. Die Kinder waren mit Freude und Eifer bei der Sache. Schnell wurden sie auch fündig – drei prallgefüllte Müllsäcke, ein Staubsauger und sogar ein Kinderautositz kamen am Ende zusammen. Für jedes Kind gab es eine persönliche Müllexperten-Medaille und einen Schokoladen-Lutscher als Belohnung, bevor alle gemeinsam auf den Spielplatz gingen und dort ein Picknick veranstalteten.»Müllsammeln macht Spaß! Das müssen wir nochmal machen!«, freut sich Lennard. Seine Mutter ergänzt: »Das positive Feedback der Kinder und Eltern ist ein Ansporn, die Aktion in absehbarer Zeit zu wiederholen!«Petrus hat es gut gemeint, mit den rund 90 Kindern und deren Eltern, die sich am 16. April bei bestem Wetter zusammengefunden hatten, um die Umgebung rund um die Kita Max und Moritz an der Oranienburger Straße von achtlos weggeworfenem Unrat zu…

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