Wolfgang Ruoff

Datenschutz wird bei uns GROSS geschrieben (DSGVO)

Expertentipp. Die Experten von Kaib, Galldiks und Partner Steuerberater & Wirtschaftsprüfer geben Tipps

Ja es geht uns alle an, sowohl Unternehmen, Unternehmer als auch Privatpersonen.

Wir als Steuerberatungsgesellschaft sind schon immer auf Grund unseres Berufes dazu verpflichtet die Daten unserer Mandanten zu schützen. Ähnlich wie Ärzte und Rechtsanwälte unterliegen wir besonderen Auflagen damit keine fremden Personen unbefugt an Ihre sensiblen Daten gelangen.

Damit das funktioniert fängt der Datenschutz bei unseren Mitarbeitern an. D.h. jeder Mitarbeiter erhält zu Beginn seiner Beschäftigung eine entsprechende Einweisung und ist auch vertraglich verpflichtet die Daten unserer Mandanten zu schützen. Bei Zuwiderhandlung drohen empfindliche Strafen.

Betroffen sind alle, die automatisiert personenbezogene Daten verarbeiten

Auch technisch betreiben wir einen nicht unerheblichen Aufwand um einen kriminellen Datentransfer zu verhindern. Das Ganze wird durch unseren Datenschutzbeauftragen begleitet.

Das gilt nicht nur für uns als Steuerberater sondern auch für Sie als Unternehmer. Betroffen sind alle, die automatisiert personenbezogene Daten verarbeiten.

Leider müssen wir immer wieder feststellen welch eklatanten Mängel Unternehmen bzgl. des Datenschutzes aufweisen. Das fängt bei unverschlüsselten Emails an und geht hin bis zur fehlenden Datenschutzinformation auf der Unternehmenshomepage.

Jeder Unternehmer ist verpflichtet sobald er personenbezogene Daten erhält den Adressaten über seine Rechte aufzuklären. Als personenbezogene Daten werden Name, Geburtsdatum oder E-Mail-Adresse, Angaben wie IP-Adresse, Steuernummer, Autokennzeichen oder Kontoverbindung definiert.

Da sie ein höheres Schutzniveau genießen, werden die Angaben zu genetischen, biometrischen und Gesundheitsdaten sowie personenbezogenen Daten, aus denen die rassische und ethnische Herkunft, politische Meinung, religiöse oder weltanschauliche Überzeugung oder die Gewerkschaftszugehörigkeit des Betroffenen als noch schutzwürdiger  angesehen.

Bei Datenpanne Vorfall innerhalb von 72 Stunden melden

Dabei sind die verschärften Dokumentations- und Rechenschaftspflichten zu beachten. Hat der Kunde seine ausdrückliche Zustimmung dazu gegeben, dass seine Daten gespeichert und verwendet werden dürfen? In diesem Fall muss das Unternehmen nachweisen können, wie die personenbezogenen Daten verarbeitet werden, wer darauf Zugriff hat und wie die Daten geschützt werden. Das müssen Unternehmen in einem "Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten" festhalten. Nötig ist dieses zum Beispiel, wenn ein Betrieb Personalakten elektronisch verwaltet oder eine Kundendatei führt.

Im Falle einer Datenpanne ist der Vorfall innerhalb von 72 Stunden an die Aufsichtsbehörde zu melden.
Sobald bei Ihnen mindestens zehn Mitarbeiter ständig mit der automatisierten Verarbeitung von Daten zu tun haben, muss ein Datenschutzbeauftragter an die Landesbehörde gemeldet werden.

Kontrolliert wird dies, durch die Landesdatenschutzbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit NRW, durch Stichproben als auch wenn sie einen Hinweis erhält, beispielsweise durch die Beschwerde eines Betroffenen oder einer anonymen Anzeige.

Die Datenschutzbehörde kann im Falle eines Verstoßes gegen die neue DSGVO hohe Geldbußen verhängen. Vorgesehen sind Strafen von bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu vier Prozent des weltweiten Jahresumsatzes eines Unternehmens – je nachdem was höher ist.

Aber wie immer wird meistens nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird. In diesem Sinne können wir Ihnen nur empfehlen bei dem Thema DSGVO nicht in unkontrollierten Aktionismus zu verfallen sich aber spätestens jetzt damit auseinanderzusetzen. Gerne können wir Sie mit unseren umfangreichen Erfahrungen und Kenntnissen dabei unterstützen.

Wenn Sie mehr zu diesem Thema wissen möchten, stehen wir Ihnen für eine persönliche Beratung gerne zur Verfügung.

Wolfgang Ruoff
Steuerberater und Mediator


Kaib, Galldiks und Partner
Steuerberater & Wirtschaftsprüfer
Hilden · Remscheid

www.stb-kgp.de

Mit acht Berufsträgern und über 40 Mitarbeitern gehört Kaib, Galldiks und Partner zu einer der größten Steuerkanzleien in Remscheid und Hilden. Betreut werden kleine bis große mittelständische Unternehmen, Einzelpersonen, Freiberufler oder Handwerksbetriebe aber auch Vereine und Stiftungen. Über die verbundene Wirtschaftsprüfungsgesellschaft B&O Rheinisch-Bergische Treuhand GmbH (www.bo-wpg.de) können auch Prüfungsleistungen angeboten werden. Neben diesen kanzleiinternen Möglichkeiten profitieren die Mandanten darüber hinaus auch von einem großen Netzwerk an Spezialisten.

Ziel der Kanzlei ist es, den Mandanten als vielseitiger Allrounder individuell und persönlich zu betreuen, um für ihn ein optimales Ergebnis in steuerlicher und betriebswirtschaftlicher Hinsicht zu erzielen. Garant dafür sind unter anderem die langjährigen Berufserfahrungen und das unterschiedliche Expertenwissen im Partnerkreis. Selbstverständlich ist auch eine beständige Fortbildung des gesamten Teams. Die Bandbreite der Tätigkeiten reicht von der Existenzgründung bis zur Unternehmensnachfolge, von der monatlichen Unterstützung bei Buchführung und Lohnabrechnung bis hin zur Steuerrechtsgestaltung und Steuerrechts-durchsetzung.









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