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Urdenbach steht das Wasser bis zum Hals

Urdenbach. (IT). Erst Hochwasser, dann Sturm, dann Hochwasser. Die Region kommt im Januar nicht zur Ruhe. Das wird bei einem Spaziergang am Rheinufer dieser Tage besonders deutlich.

Seit Anfang des Jahres ist das Wasser näher als man sich wünschen würde. Nicht nur Bäume, sondern auch Straßenschilder ragen aus der hässlich braunen Suppe heraus. Die Wasserstände am Rhein sind in den letzten Tagen kontinuierlich langsam bis auf 6,92 Meter angestiegen. In Urdenbach ist das besonders gut zu sehen. Ab dem 25. Januar, wird mit einem weiteren, geringfügigen Anstieg bis über sieben Metern gerechnet. Die weitere Entwicklung wird intensiv beobachtet, sie ist derzeit noch ungewiss und vom Wettergeschehen abhängig. Doch das verheißt nichts unbedingt Gutes. In den kommenden Tagen wird es zu wechselhaften Wetterlagen kommen. Michael Buch von der Pressestelle der Stadt möchte aber nicht spekulieren. »Sicherlich ist man da von vielen Faktoren abhängig. So wirkt sich zum Beispiel die Situation in den Alpen auf diue Wasserstände aus. Da möchte ich den Fachleuten nicht vorgreifen. Man sollte aber jetzt keine Panik verbreiten. Unser Hochwasserschutzplan greift und aktuell ist der Stand nicht so hoch wie zu Beginn des Monats.« 

Erste Maßnahmen 

Die innerstädtischen Düsselarme sind am Zulauf und am Rhein abgeschiebert, der Wasserspiegel des Spee´schen Grabens und benachbarter Teiche um 0,5 Meter abgesenkt, das Düsselwasser wird dorthin umgeleitet, so lange ein Zufluss zum Rhein aufgrund des Hochwassers nicht möglich ist.

Da einige Hochwasserschutzmaßnahmen vom letzten Hochwasser noch nicht oder nur teilweise zurückgebaut worden sind (Stromleitwand, Tor am Alten Hafen/Unteren Rheinwerft) besteht für den städtischen Hochwasserschutz derzeit kein unmittelbarer Handlungsbedarf. Je nach der weiteren Entwicklung der Wasserstände wird das bereits geöffnete Segment des Tores am Alten Hafen und das Fährtor in Hamm rechtzeitig wieder verschlossen.

 

 

 

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