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Jugend wird aktiviert

Garath. Acht Monate sind sportlich, wenn es um die Entstehung wichtiger Gebäude geht. Im Falle der Jugendfreizeiteinrichtung für Garath wollen die Planer sich unbedingt an die Zeitvorgabe halten.

Am 5. Juli wurde in der Theodor-Litt-Straße 1 der Grundstein für die neue Jugendfreizeiteinrichtung gelegt. Der Bau kostet rund 3,27 Millionen Euro und soll planmäßig im März 2020 fertiggestellt werden. Ein Ersatz für die marode Jugendeinrichtung am Standort Lüderitzstraße 75/81 war dringend notwendig und Stadtdirektor Burkhard Hintzsche ist sich sicher: »An diesem Standort ist das Geld gut eingesetzt.« So wurde beim Bau speziell auf die Nutzungsflexibilität geachtet. Die drei Räume im Erdgeschoss etwa können durch mobile Trennwände je nach Anlass verbunden werden, es besteht also genug Platz für ein Café, ein Büro und auch einen Proberaum für Bands. Im Obergeschoss sind außerdem ein Fitness- und Bewegungsbereich, sowie weitere Gruppenräume zu finden. Auch auf Barrierefreiheit mit rollstuhlgerechten WCs wird Wert gelegt. 

»Hier entsteht eine sehr moderne Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung für unterschiedliche Gruppen«, sagt Hintzsche. Finanziell wird das Projekt noch von dem Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützt. 


Zukunftsfähiges Garath

Das Projekt ist außerdem Teil des Handlungskonzeptes »Garath 2.0 - den Wandel gestalten« Im Rahmen dieser Quartiersentwicklung führt die Stadt Düsseldorf Projekte durch, um den Stadtteil Garath zukunftsfähig zu machen. So steht sie im Kontakt mit den Bürgern, die meist am besten wissen, wo Verbesserungsbedarf herrscht, um die Lebensqualität weiterhin hoch zu halten. Bis 2021 sollen im Rahmen des Projekts »Garath 2.0« mehr als 50 Maßnahmen umgesetzt werden. Die Einrichtung wird außerdem in Kooperation mit dem Garather SV und Schulen in der Nähe zur besseren Vernetzung genutzt werden, aber auch Vereine, Initiativen und Bürger aus benachbarten Stadtteilen können partizipieren. . Neben den Themen Gesundheit und Sport soll auch die Jugendarbeit vor Ort eine wichtige Rolle spielen. »Wir rechnen mit etwa 120 Besucherinnen und Besuchern, die die unterschiedlichen Angebote in der Einrichtung täglich wahrnehmen werden«, so Stadtdirektor Hintzsche. Es werde ein pädagogisches Angebot für sechs- bis 27 Jährige geben, schwerpunktmäßig würde man sich aber auf die Altersgruppe der zehn- bis 20 Jährigen fokussieren.


Das erste von acht Projekten

Geplant und in die Wege geleitet wurde der Bau von der Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH (IPM). Projektingenieur Michael Köhler verspricht mehr für die Zukunft: »Es ist das erste von acht Projekten, die wir realisieren werden. Im März kommenden Jahres soll die Einrichtung den Betrieb aufnehmen.«

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