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Sondierung wird fortgesetzt

Reisholzer Hafen: Mediation möglich

Düsseldorf.  Unter der Gesprächsleitung einer Frankfurter Anwaltskanzlei fand am Freitag im Benrather Rathaus das erste Sondierungsgespräch zur Frage der Zukunft des Reisholzer Hafens statt.

Es ging darum, die Bereitschaft der beteiligten Akteure auszuloten, einem Mediationsverfahren beizuwohnen. Unter den 23 Teilnehmern waren fünf Vertreter der Bürgerinitiative »Hafenalarm«, Mitarbeiterinnen des Planungsamtes, der Entwicklungsgesellschaft und Lokalpolitiker.

Einstimmiger Beschluss: Das Sondierungsverfahren soll fortgesetzt werden, die Einzelgespräche werden gesondert vereinbart. Erst nach allen Einzelgesprächen wird die Sondierungskanzlei eine Empfehlung geben, ob eine weitere, dann öffentliche Mediation, mit welchem Mediator auch immer, sinnvoll erscheint.

Birgit Götz von »Hafenalarm« erklärt: »Vor dem Rathaus hatten wir uns mit ca. 30 Leuten und vielen Transparenten versammelt und unseren Unmut über die mangelnde Transparenz im Vorfeld der Kick-Off-Veranstaltung demonstriert. Das Planungsamt hatte auf Nichtöffentlichkeit bestanden und wesentliche Fragen unbeantwortet gelassen.« 

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