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Schwarzwild im Süden

Wildschweine werden immer häufiger in den bewaldeten Gebieten gesichtet und finden auch den Weg in Wohngebiete

Düsseldorf. Umgegrabene Gärten, plötzliche Begegnungen der unheimlichen Art. In letzter Zeit wird im Düsseldorfer Süden wieder häufiger über die Sichtung von Schwarzwild, also Wildschweinen, berichtet.

Von Marcus Italiani

Kevin Wachsmann ist nach der letzten Begegnung mit den im Wildpark faszinierenden, aber in freier Wildbahn angsteinflößenden Wildschweinen vorsichtig geworden. »Schon vor einiger Zeit habe ich bemerkt, dass der Waldrand zwischen Hilden, Hassels und Garath oft aufgewühlt ist. Eines Nachts ging ich den ‚Schwarzen Weg‘ entlang nach Hause und sah in einer Unterführung plötzlich acht Wildschweine stehen. Da wird einem ganz anders. Ich habe mir dann mühselig einen Weg um die Tiere herum gesucht, aber schön war das nicht«, so der Garather.

Auch die Stadt ist nach Anfrage der WochenPost auf das tierische Problem aufmerksam geworden. Die Förster des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes haben deshalb einige Verhaltensregeln für den Fall der Begegnung mit Wildschweinen zusammengestellt: »Fußgänger und Radfahrer sollten Ruhe bewahren und sich von den Tieren langsam zurückziehen. Sie sollten auf keine Fall versuchen, die Wildschweine anzufassen. Hunde sollten umgehend angeleint werden. Wildschweine können sehr aggressiv reagieren, wenn sie sich in die Enge gedrängt fühlen oder ihren Nachwuchs bedroht sehen.

Wildschweine sollten zudem auf keinen Fall gefüttert werden, denn dadurch verlieren die Wildtiere ihre natürliche Scheu vor dem Menschen und die Konflikte für alle Beteiligten sind vorprogrammiert«, heißt es dort. Ob die Wildschweine sich langfristig hier im Ballungsraum halten werden, sei laut den Experten in der Forstabteilung noch ungewiss. Die Mitarbeiter versuchen in Abstimmung mit der unteren Jagdbehörde und den benachbarten Jagdbezirken durch eine vorsichtige Bejagung zu erreichen, dass der Bestand nicht übermäßig zunimmt.

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Neue U 17-Kicker für die Leistungsklasse gesucht

Düsseldorf. Dass die B-Jugend des VfL Benrath an der Karl-Hohmann-Straße in dieser Saison tatsächlich aufsteigen würde, daran hat man während der abgelaufenen Spielzeit nicht immer geglaubt. Doch nach einer eher durchwachsenen Phase kämpften sich die Jungs mit viel Leidenschaft, Herz und unbedingtem Einsatz zurück und schafften durch einen Sieg über den FC Tannenhof im entscheidenden Quali-Spiel tatsächlich den Einzug in die Kreisleistungsklasse. »Jetzt geht es uns darum, den Kader zu erweitern und Spielern einen Anreiz zu bieten, sich sportlich bei uns zu verwirklichen. Wir wollen eine gute Rolle in der Leistungsklasse spielen und den Jungs die Möglichkeit bieten, später in die Seniorenmannschaften zu kommen, zu denen der Kontakt nun wieder intensiviert wird«, sagt Vorstandsmitglied Sebastian Linden. Um dieses Ziel zu erreichen, greift man sogar auf sportwissenschaftliche Analysen und Tests eines südkoreanischen Trainers und Sportlehrers zurück. Spieler der Jahrgänge 2002/03, die Lust haben, sportlich weiterzukommen und in einem bekannten Traditionsverein zu spielen, melden sich bei Trainer Michael Mey unter Tel.: 0151 / 68002455 oder per E-Mail unter: jugend@vflbenrath06.deDass die B-Jugend des VfL Benrath an der Karl-Hohmann-Straße in dieser Saison tatsächlich aufsteigen würde, daran hat man während der abgelaufenen Spielzeit nicht immer geglaubt. Doch nach einer eher durchwachsenen Phase kämpften sich die Jungs mit…

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