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Oebel ist pleite

Bäckereikette hat Insolvenz angemeldet

Düsseldorf. »Kernig, kornig, knusprig« - für die Angestellten der Bäckereikette Oebel wird es in Zukunft eher steinig, denn das Unternehmen hat am 9. Juli Insolvenz angemeldet.

Schon in den Tagen zuvor waren diverse Filialen nicht mehr beliefert worden. Was aus den Jobs der Angestellten in den 200 Filialen wird, ist nicht klar. 

Offenbar ist die Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens eine Folge des Kollapses der Kronenbrot-Gruppe, die Mitte Juni den zweiten Insolvenzantrag in drei Jahren stellte. Rund 1.000 Stellen stehen dort auf dem Spiel. Oebel hatte sich zu Beginn des Jahres von Kronenbrot abgespalten, sich aber verpflichtet, weiterhin eine MindestMenge an Waren über Kronenbrot zu üblichen Marktpreisen zu beziehen. Allerdings sei  Oebel nach Medienberichten zuletzt nicht mehr zahlungsfähig gewesen.     Wolfgang Mainz, Oebel-Chef und IHK Präsident in Aachen, war am Dienstag noch von seinem Amt zurückgetreten.

Wie es weitergeht, ist unklar. Wir bleiben dran. 

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