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»Luisa« soll für Sicherheit in Düsseldorf sorgen

Düsseldorf. Viele Frauen sind immer noch zu häufig massiven Bedrohungen ausgesetzt. Im öffentlichen Raum aber auch in Kneipen, Gaststätten, Bars und Diskotheken gibt es immer wieder Situationen, in denen sich Frauen und Mädchen unsicher und unwohl fühlen, weil sie bedrängt, belästigt oder auch ungewollt angefasst werden.

Nicht immer können sie die Situation alleine klären. Die bundesweite Kampagne »Luisa ist hier!« setzt genau hier an.  Mit der Frage »Ist Luisa hier?« können sich Frauen und Mädchen, die belästigt werden oder sich in anderen unangenehmen Situationen befinden, in Kneipen, Diskotheken, Bars etc. an das Personal oder die Einsatzkräfte wenden, um schnell Hilfe zu erhalten. »Wir sind mit der Kampagne letztes Jahr in Düsseldorf gestartet. 17 Kneipen, Bahnhofsmissionen und andere Einrichtungen machen bislang mit. Es werden aber hoffentlich noch mehr«, hofft Lena Löwen von der Frauenberatungsstelle Düsseldorf. Ursprünglich handelt es sich bei »Luisa ist hier« um eine Kampagne des Frauennotrufs in Münster. Löwen: »Der Code ist mittlerweile bekannt. Wenn Frauen aus anderen Städten nach Düsseldorf kommen, können sie ihn hier problemlos einsetzen.«

Für die Rettungskräfte ist die Aktion ebenfalls eine gute Sache. »Wir stehen dahinter und unterstützen ‚Luisa ist hier‘, indem wir unproblematisch und schnell Hilfe leisten und für einen sicheren und geschützten Raum sorgen bzw. sicheres Geleit herstellen und OSD und Polizei informieren«, sagt Daniel Wassenberg, Ausbildungsleiter beim Arbeiter Samariter Bund. Die Frauenberatungsstelle kümmert sich in Düsseldorf hauptverantwortlich die Aktion. Die Düsseldorfer Jonges unterstützen die Kampagne finanziell und haben so bei der Umsetzung in Düsseldorf mitgeholfen. 

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