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Kein Weg zu weit, um benachteiligten Kids zu helfen

Düsseldorf. 2.200 Kilometer per Fahrrad. Von Düsseldorf nach Gibraltar in 28 Tagen. Was sich wie eine einigermaßen übergeschnappte Idee anhört, hat durchaus Methode – und dient einem guten Zweck.

Niklas Lehnert und Tim Thesing sind sicherlich keine unsportlichen Typen. Die beiden Twens haben immerhin eine Wanderung(!) nach Rom vor drei Jahren hinter sich gebracht (Wochenpost berichtete). 

Nun folgt die nächste, die vielleicht noch etwas größere Herausforderung. »Die Idee war, dass wir in Düsseldorf starten und bis kurz vor Afrika kommen, um maximale Aufmerksamkeit für unsere Spendenaktion zu erringen. Da war Gibraltar einfach naheliegend«, verrät Lehnert, der sich als ehemaliger Sportstudent natürlich nicht gänzlich unvorbereitet in das Abenteuer stürzt. »Unsere Spendenaktion« ist nichts anderes als ein Hilfsprojekt für das Kinderhilfezentrum in Düsseldorf. 

Eine Chance für Kinder

»Wir möchten die Spenden durch unsere Leistung aufbringen. Das Kinderhilfezentrum ist für Kids und Jugendliche da, deren Eltern durch individuelle, gesellschaftliche oder soziale Belastungssituationen ihre Kinder nicht ausreichend versorgen können oder die Entwicklung und Gesundheit von Kindern und Jugendlichen gefährdet ist. Es kooperiert mit diversen Institutionen und fängt Kinder auf, die ansonsten kaum eine Chance in der Gesellschaft haben. Lehnert: »Die Spenden, die wir sammeln, gehen komplett an die Stiftung des Kinderhilfezentrums.« 

Prominente Unterstützer

Das Vorhaben der beiden Düsseldorfer hat für einiges Aufsehen gesorgt. Der Fahrradhändler Lucky Bike unterstützt es ebenso wie Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel, der als Schirmherr fungiert, die beiden bei ihrem Start am 11. März im Rathaus empfängt und möglicherweise sogar ein Stück begleiten wird. 

Dann geht es durch Deutschland, Belgien, Frankreich und Spanien, bis man das Ziel erreicht hat. »Wir möchten einfach sozialen Handlungsbedarf durch eine sportliche Leistung aufzeigen«, sagt Niklas Lehnert, der angibt, grundsätzlich immer sportlich mit dem Rad unterwegs gewesen zu sein, aber keine großen Trainingseinheiten für die Tour absolviert zu haben. Rund 80 Kilometer pro Tag will man zurücklegen. 


Wöchentliche Berichte

Die Wochenpost wird den Kontakt zu den Gibraltar-Abenteurern halten und wöchentlich exklusiv von den Abenteuern der beiden berichten. 

Info

Alle Infos zur Tour und Spendenmöglichkeiten gibt es unter der Facebook-Seite https://www.facebook.com/DuesseldorfnachGibraltar/

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