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Heute gilt's

Düsseldorf. Die Rhein Vikings empfangen am heutigen Abend, 20 Uhr, den HSV im Castello. Und dieses Mal wollen sie unbedingt punkten.

Die Düsseldorfer Zweitliga-Handballer können nicht zufrieden sein mit dem Saisonauftakt. Dreimal war man nah dran, dreimal ist man knapp an einem Erfolg gescheitert. Das spielerisch beste Match war der Schlagabtausch mit dem Top-Favoriten HSC Coburg, dem man ein Remis abtrotzen konnte und sogar um ein Haar als Sieger das Spielfeld verlassen hätte. 

Der HSV durfte erst zweimal in dieser Saison ran – das geplante Heimspiel des 1. Spieltags gegen den ASV Hamm-Westfalen wird kommende Woche am 19. September nachgeholt. Die Nordlichter stehen deshalb nach Niederlagen gegen Balingen-Weilstetten und Ferndorf mit 0:4-Punkten auf dem letzten Tabellenplatz.

Das passt dem Aufsteiger der 3. Liga Nord natürlich überhaupt nicht und das Team von Ex-Nationalspieler und nun HSV-Trainer Torsten „Toto“ Jansen möchte die rote Laterne gern schnellstmöglich abgeben. Und dazu hat die junge Mannschaft auch das Zeug.  „Wir sind ja nicht umsonst in der Liga und wollen deshalb nicht einfach nur mitspielen, sondern wollen auch punkten“, sagt Jansen. 

Vikings-Geschäftsführer Daniel Pankofer bewundert vor allem die Handballbegeisterung des Hamburger Publikums: "Die junge Truppe wurde in der 3. Liga von einem Zuschauerschnitt von 3.609 Zuschauern angepeitscht. Damit lässt der HSV selbst sechs Erstligisten hinter sich“, schwärmt er - und hofft, dass sich ähnliche Leidenschaft durch ein beständig gutes Auftreten der Vikings auch beim Düsseldorfer Publikum entfachen lässt. 

Vikings Coach Ceven Klatt hat aber noch einen anderen Wunsch. Er hofft auf die Rückkehr von mindestens einem seiner zwei Verletzten Predragovic und Handschke. „Ob einer der beiden zu 100 Prozent fit wird, werden erst die abschließenden Trainingseinheiten am Donnerstag zeigen. Beide sehnen sich nach den ersten Spielminuten in der Liga und möchten natürlich am liebsten im Trikot auf der Bank sitzen“.

 

 

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