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Erfolgreiche Jagd auf Gaststätten-Räuber

Düsseldorf. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte ein Anwohner der Deutzer Straße/Büllenkothenweg in der vergangenen Nacht das laute Klirren von Glas gehört. Als er nachschaute, sah er, wie zwei Männer von der dortigen Pizzeria wegrannten und in Richtung Peter-Richartz-Straße flüchteten.

Wie sich schnell herausstellte, war eine Tür der Gaststätte mit einem Hammer eingeschlagen worden. Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch weitere Täter in dem Objekt befanden, wurde dieses auch mit einem Diensthund durchsucht. Die Täter hatten eine Geldkassette sowie eine Geldbörse entwendet.

Zeugen gaben in der Folge Hinweise darauf, in welche Richtung die Verdächtigen gelaufen waren und beschrieben die Täter.

Eine Fahndung, auch unter Beteiligung eines Hubschraubers, wurde eingeleitet. Die Hubschrauberbesatzung konnte wenig später einen Verdächtigen auf einem Garagendach an der Waldshuter Straße ausmachen. Polizeibeamte konnten den Mann wenig später festnehmen. Es handelt sich um einen 41 Jahre alten Mann aus Südosteuropa, der über keinen festen Wohnsitz in Deutschland verfügt. Einen zweiten Tatverdächtigen endeckten die Beamten der "Hummel" an der Straße "In der Elb", am dortigen Waldrand. Dieser hockte offenbar versteckt im Unterholz. Auch er konnte wenig später gestellt werden. Der 54-Jährige, der in Düsseldorf wohnt, bestreitet jegliche Beteiligung an dem Einbruch.

Auf dem möglichen Fluchtweg fanden die Beamten noch eine schwarze Tasche mit Werkzeug. Die Tasche sowie der Hammer wurden sichergestellt.

Der 41-Jährige wird zurzeit vernommen. Der 54-Jährige wurde nach der Identitätsfeststellung vor Ort entlassen. 

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