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Umweltpreis Düsseldorf: Der Garten der Hoffnung

Garather Grundschule wird für ein besonderes Projekt ausgezeichnet

Düsseldorf. Oberbürgermeister Thomas Geisel hat am Mittwoch im Rathaus den mit 2.500 Euro dotierten Umweltpreis der Landeshauptstadt überreicht.

Dabei ging der Hauptpreis an das Ökotop Heerdt, das sich am überzeugendsten um die Artenvielfalt bemüht. »Angesichts besorgniserregender Entwicklungen wie etwa dem Rückgang der Insektenvielfalt war es der Stadt ein Anliegen, Engagierte auszuzeichnen, die sich diesem Trend entgegenstellen. Durch die Ausweitung von naturnahen Flächen sowie Informations- und Überzeugungsarbeit haben die Gewinner des Wettbewerbs Vorbildliches für die Artenvielfalt in der Stadt geleistet«, lobte der Oberbürgermeister.

Doch auch die Gemeinschaftsgrundschule Adam-Stegerwald-Straße in Garath wurde mit 1.000 Euro für ihre Garten AG ausgezeichnet. Hier lernen Kinder wie sie in einer städtischen Umgebung Nutzpflanzen anbauen und Verantwortung für die Umwelt übernehmen können. 

Entstanden ist ein Schulgarten mit Gewächshaus, Hochbeet, Kräuterbeet und einer Wildblumenwiese. Im Unterricht und in Arbeitsgemeinschaften werden Themen wie der Rückgang der Insektenzahlen und die Bedeutung der Bienen besprochen. 

Neben der Garten AG nutzen Tablet AG und Koch AG den Garten. Auch die Integration von Flüchtlingen gelingt an der Schule über die Arbeit im Garten. 

Ein Vater, Schreiner aus Syrien, half zum Beispiel beim Bau des großen Gewächshauses.

Weitere Preise gingen an den Golfclub Hubbelrath, den Arbeitskreis VHS-Biogarten, das Wim-Wenders Gymnasium, die Gemeinschaftsgrundschule Konkordiastraße, die Kindertagesstätte Marie-Curie-Straße sowie die Privatleute Ulf und Anja Heinrich.

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