IT

Der Entwickler

Düsseldorf. Jörg Bohrmann wurde in kürzester Zeit vom Trainer der B-Junioren zum Trainer des Zweitliga-Teams der Rhein Vikings befördert. Eine dankbare Aufgabe? Wir hakten nach.

Für Jörg Bohrmann hat eine spannende Zeit begonnen. Unmittelbar, nachdem der HC Rhein Vikings in der vergangenen Woche Coach Ceven Klatt beurlaubt hatte, wurde der Jugendtrainer zum Nachfolger ernannt. In den ersten beiden Spielen unter seiner Regie setzte es zwei Niederlagen. Wir wollten wissen, was der neue Coach langfristig plant.

Herr Bohrmann, was konnten Sie den Spielern in der kurzen Zeit Ihres Engagements mitgeben?

In erster Linie waren viele Gespräche mit den Spielern zu führen. Man hat gemerkt, dass eine gewisse Verunsicherung herrscht. Ich habe versucht, ihnen meine Ideen über die Spielweise näher zu bringen.  

Beschreiben Sie bitte kurz Ihre Spielphilosophie.

Aus einer kompakten Abwehr heraus einen Tempohandball über die erste, zweite und dritte Welle zu fahren, mit gutem Umschaltverhalten und einer guten Passqualität. Das ist für mich der moderne Handball, der Zukunft hat.

Zuletzt wurde kritisiert, dass der Kader vor der Saison zwar qualitativ verbessert wurde, man davon aber in den Spielen wenig gesehen habe, da die Spieler unter ihren Möglichkeiten agiert hätten. Woran kann man das festmachen und was tun Sie dagegen?

Sicherlich ist der Kader beispielsweise mit Ivan Milas oder Srdjan Predragovic verstärkt worden. Man hat aber gemerkt, dass das Zusammenspiel noch nicht funktioniert. Man braucht ein gutes Konzept. Nur mit der Einzelleistung der Spieler kommt man nicht weiter. 

Bislang waren Sie als Jugendtrainer für die Nachwuchsentwicklung zuständig. Was nehmen Sie aus dieser Phase für Ihre neue Aufgabe mit? 

Im Grunde muss man auch im Seniorenbereich versuchen, die Spieler und die Mannschaft weiter zu entwickeln. In der Jugend arbeitet man noch etwas mehr im Bereich Technik. Das ist bei den Herren sicherlich anders. 

Sie sind hauptberuflich als Grundschullehrer tätig. Wie stemmen Sie diese Doppelbelastung?

Es ist schon hart, einen 15- bis 16-Stunden-Tag zu stemmen. Aktuell geht das, sonst hätte ich das nicht gemacht. Ob das in Zukunft auch so sein wird, das wird sich dann zeigen. 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Schwarze Madonna - Wichtiges Zeichen gesetzt

Düsseldorf. Um die »Schwarze Madonna von Benrath« ranken sich seit jeher viele Mysterien und Anekdoten. Kein Wunder, dass sie auch bei Stadtteilführungen immer wieder im Zentrum des Besucherinteresses steht. Der Standort der ehemaligen Wallfahrtskapelle zur Schwarzen Muttergottes von Benrath am Schwarzen Weg wird seit Kurzem durch eine Informationsstele noch besonders kenntlich gemacht und hervorgehoben.Am 7. Dezember soll die Stele im Rahmen eines umfangreichen und informativen Programms eingeweiht werden. Ab 15 Uhr begrüßen Bezirksbürgermeister Uwe Sievers, Marianne Holle, die Ehrenvorsitzende der Heimatgemeinschaft Groß-Benrath, und Heimatarchiv-Leiter Wolfgang D. Sauer die Gäste.Die eindrucksvolle Statue wurde durch Pfalzgraf Philipp Wilhelm (1615–1690) und seine zweite Frau Elisabeth Amalie Magdalene (1635–1709) als Kopie der Marienstatue von Einsiedeln in der Schweiz nach Benrath geholt. Beide waren dem Marienkult in außergewöhnlichem Maße zugetan. Die »Schwarze Madonna« war schon bald Ziel von Gläubigen, die zu der Wallfahrtskapelle pilgerten, die in der napoleonischen Zeit dem Abbruch zum Opfer fiel – die Madonnenstatue konnte allerdings gerettet werden und fand in der Kirche St. Cäcilia eine neue Bleibe. Erst 1959 entdeckte man den Grundstein der Kapelle bei Baggerarbeiten. Um die »Schwarze Madonna von Benrath« ranken sich seit jeher viele Mysterien und Anekdoten. Kein Wunder, dass sie auch bei Stadtteilführungen immer wieder im Zentrum des Besucherinteresses steht. Der Standort der ehemaligen Wallfahrtskapelle zur…

weiterlesen