Schwarze Madonna - Wichtiges Zeichen gesetzt

Düsseldorf. Um die »Schwarze Madonna von Benrath« ranken sich seit jeher viele Mysterien und Anekdoten. Kein Wunder, dass sie auch bei Stadtteilführungen immer wieder im Zentrum des Besucherinteresses steht. Der Standort der ehemaligen Wallfahrtskapelle zur Schwarzen Muttergottes von Benrath am Schwarzen Weg wird seit Kurzem durch eine Informationsstele noch besonders kenntlich gemacht und hervorgehoben.Am 7. Dezember soll die Stele im Rahmen eines umfangreichen und informativen Programms eingeweiht werden. Ab 15 Uhr begrüßen Bezirksbürgermeister Uwe Sievers, Marianne Holle, die Ehrenvorsitzende der Heimatgemeinschaft Groß-Benrath, und Heimatarchiv-Leiter Wolfgang D. Sauer die Gäste.Die eindrucksvolle Statue wurde durch Pfalzgraf Philipp Wilhelm (1615–1690) und seine zweite Frau Elisabeth Amalie Magdalene (1635–1709) als Kopie der Marienstatue von Einsiedeln in der Schweiz nach Benrath geholt. Beide waren dem Marienkult in außergewöhnlichem Maße zugetan. Die »Schwarze Madonna« war schon bald Ziel von Gläubigen, die zu der Wallfahrtskapelle pilgerten, die in der napoleonischen Zeit dem Abbruch zum Opfer fiel – die Madonnenstatue konnte allerdings gerettet werden und fand in der Kirche St. Cäcilia eine neue Bleibe. Erst 1959 entdeckte man den Grundstein der Kapelle bei Baggerarbeiten. Um die »Schwarze Madonna von Benrath« ranken sich seit jeher viele Mysterien und Anekdoten. Kein Wunder, dass sie auch bei Stadtteilführungen immer wieder im Zentrum des Besucherinteresses steht. Der Standort der ehemaligen Wallfahrtskapelle zur…

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