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»Wir gehen vom Maximum aus«

Die E-Jugend des FC Monheim schaut der Wochen-Post-Mini-WM am 30. Juni im Rheinstadion mit Vorfreude entgegen

Die WoPo-Mini-WM. (IF). Am 30. Juni werden 32 E-Jugendmannschaften auf dem Grün des FC Monheim um den WochenPost-Mini-WM-Pokal kämpfen. Die Hausherren treten mit gleich drei Teams an.

»Schnellere Ballkontakte. Du überlegst zu lange. Kein Distanzschuss aufs Tor. Ich möchte sehen, dass das Zusammenspiel klappt. Klasse, gutes Auge für Deinen Mitspieler.« So und ähnlich klingt es, wenn die E-Jugend des FC Monheim trainiert.
»Wir bringen den Jungs bei, dass eine Mannschaft nur als Team erfolgreich ist. Gute Einzelspieler sind natürlich super aber das Zusammenspiel muss funktionieren«, erklärt Trainer Hüseyin Cakal.
Die heutigen E-Jugend-Kicker des Vereins spielen zu großen Teilen seit sechs Jahren zusammen. Seit sie Bambinis waren. Natürlich gibt es immer mal wieder Zu- und Abgänge. Gerade wechselte ein Spieler zu Fortuna Düsseldorf. »Die Scouts rennen uns die Bude ein«, so Trainer Marco Oberhaus nicht ohne Stolz. Auch der FC Monheim muss sich von Zeit zu Zeit von außen verstärken. Grundsätzlich setzt man an der Kapellenstraße aber Eigengewächse. In der Liga zu »wildern« und sich die besten Spieler zusammen zu casten, ist nicht Sache der Monheimer.
Der Erfolg gibt ihnen Recht. »Mit der E1 spielen wir seit der Rückrunde freiwillig in der D-Jugend. Das soll jetzt nicht arrogant klingen, aber uns sind einfach die Gegner ausgegangen«, erzählt Cakal stolz.

Ohne Herausforderung, keine Weiterentwicklung

Der Wunsch, in die D-Jugend zu wechseln und sich mit älteren, erfahrerern Spielern zu messen, folgt einem Konzept. Die Trainer sind überzeugt: Weiterentwickeln kann sich nur, wer auch gefordert wird. »In der E-Jugend hätten wir uns nicht mehr groß anstrengen müssen und trotzdem die meisten Spiele gewonnen. Das mag erst mal schön klingen. Für die Jungs wäre das aber keine Herausforderung gewesen. Sie würden sich keine Mühe mehr geben, nicht weiter an sich arbeiten und sich irgendwann langweilen. So kommt man nicht weiter«, erklärt Cakal.
Und weiter kommen wollen sie immer. In der Liga und bei Turnieren, auf denen der FC Monheim auch oft vertreten ist. Besonders spannend sind hier natürlich die internationalen Wettbewerbe. Da trifft man dann auch mal auf Manchester oder Racing Santander. Da werden dann auch die sonst immer auf der Erfolgswelle schwimmenenden Monheimer Kicker demütig. Gegen Mannschaften dieser Coleuer gibts eben auch mal eine Packung. Aber daraus lernen sie und können sich auch was abgucken. Kopf hoch, Mund abputzen, weiter.
Wie weit es bei der WochenPost-Mini-WM für geht, wird sich zeigen: »Wenn wir antreten, gehen wir vom Maximum aus. Wir freuen uns riesig auf den 30. Juni. Vor allem darauf, die anderen Teams auf unserer Anlage willkommen zu heißen«, so Hüseyin Cakal.

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