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»Las Chicas« vom Rhein

Der 1. FC Monheim spielt bei der Mini WM für Argentinien

Die WoPo-Mini-WM. Wenn die U13-Kickerinnen des 1. FC Monheim aufs Feld rennen, dann ist sofort Stimmung in der Bude.

Trainerin Franziska Niesen bleibt entspannt: »So sind sie halt. Ich finde die Truppe großartig. Sie halten zusammen wie Pech und Schwefel. Einige sind schon lange dabei und haben bereits bei der WoPo-Mini-EM vor zwei Jahren mitgespielt. Andere sind ganz neu im Kader, machen sich aber hervorragend.«

Ganz hervorragend machen sich die größtenteils elf- bis zwölfjährigen Kickerinnen auch in den nagelneuen blauen Trikots, die unser Hauptsponsor, Autozentrum Josten ( auto-josten.de/benzstrasse/), der Monheimer U13 extra für unsere Mini-WM spendiert hat. »Uns war wichtig, dass wir als Unternehmen hier vor Ort auch den Verein unterstützen, der dieses Event ausrichtet. Ich habe selber von den Bambinis bis zur A-Jugend für einen Club in meiner Heimat Fußball gespielt und finde, dass die Vereine unbezahlbare Arbeit leisten. Hier wird der Teamgedanke gelebt, Integration gefördert - das unterstützen wir natürlich gerne«, sagt Niklas Klein vom Autozentrum Josten, der die strahlend blauen Spielerhemden mit dem Skoda-Emblem persönlich übergibt uns den Mädels ab sofort die Daumen drückt. »Bei der Veranstaltung sind wir von Josten natürlich auch vor Ort. Ich finde es toll, dass die Wochenpost hier in unserer Stadt eine solch große Sportveranstaltung initiiert hat - und die Anlage ist natürlich wunderschön und absolut dafür geeignet«, so Klein. 

Mit drei Standorten in Monheim und zwei in Düsseldorf ist der KfZ-Händler auch wahrlich prädestiniert dafür, das Turnier als Hauptsponsor zu unterstützen.

Das Argentinien am Rhein

Die Mädels danken es ihm jetzt schon und stürzen sich sogleich ins Training. Bei der Mini WM spielt man für Argentinien. Ob man die »Las Chicas«, die seit 2007 erstmals wieder bei einem WM-Turnier dabei sind, gebührend vertreten kann, wird sich am 1. Juni zeigen. »Gewinnen wäre natürlich schön, aber vor allem der Spaß und die Begeisterung zeichnen unsere Spielerinnen aus. Sie halten zusammen, es gibt kein Mobbing - und sie sind unheimlich wissbegierig«, sagt Franziska Niesen. Mit Fortuna Köln (England), Oberkasseler FV (Schottland) und Rhenania Hamborn (Japan) hat man einige Exoten in der Vorrundengruppe, die nicht alle Tage in der Region zu Gast sind. Die Mädels nehmen‘s jedenfalls sportlich.

Knapp 40 Mädchen spielen beim 1. FC Monheim in drei verschiedenen Altersgruppen. Das ist kein schlechter Schnitt, wie die Trainerin weiß: »Den Zuspruch registriert man schon. Mädchenfußball ist im Kommen. Schön wäre es, wenn wir wieder eine U11 bekommen und eine Damenmannschaft aufbauen könnten. Daran arbeiten wir.«

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