IT

Mini-WM: TSV Urdenbach - Blaue »Stahlrosen« aus dem Süden

Der TSV Urdenbach vertritt China bei der WoPo-Josten-Mini WM

Die WoPo-Mini-WM. Der TSV Urdenbach gehört neben DJK TuSA 06 und CfR Links zu den drei großen Düsseldorfer Fußballclubs, die dem Mädchen- und Frauenfußball schon immer eine überragende Stellung im Verein zukommen ließen.

Seit einigen Jahren bereits versucht man, alle Altersklassen zu besetzen und den Mädels neben dem Mannschaftstraining auch vereinsinterne Förderungen anzubieten. Trainerin Laura Bohnen hat die U13 des TSV vor zweieinhalb Jahren übernommen. »Die Mädels zeigen Kampfgeist, Willen und unbändige Lust, Fußball zu spielen.  Ich finde es toll, dass sie diesen Ehrgeiz an den Tag legen. Wir wollen eh mehr in den Leistungsbereich gehen«, sagt sie Dreimal pro Woche trainieren die Urdenbacherinnen. Montags kommt noch Fördertraining hinzu. Teilweise trainieren die Spielerinnen mit Jungs, in den älteren Jahrgängen hält man immer Kontakt zur nächsthöheren Altersklasse.  Das zahlt sich aus. Bei den diesjährigen Futsal-Stadtmeisterschaften musste sich die U13 erst im Halbfinale dem späteren Turniersieger TuSA 06 geschlagen geben. Und auch in der Meisterschaft konnte man sich in vielen Spielen gegen die starke Konkurrenz behaupten.

Bei der WoPo-Josten-Mini WM möchten die Urdenbacherinnen als »China« in Monheim mindestens Zweite in der Gruppenphase werden.  »Ich denke, der MSV Duisburg ist wohl der Favorit in unserer Gruppe. Aber wer weiß. Die Mädels sind alle verrückt. Sammy und Louisa halten das Team hinten zusammen und treiben die Mädels vorne an. Letztlich ist es aber auch egal, wie wir abschneiden, denn das Schöne am Team ist, dass die Mädchen immer etwas Positives finden, das sie aus den Spielen mitnehmen können«, sagt Laura Bohnen nicht ohne Stolz.  

Diese Einstellung passt perfekt zum Unterstützer des Teams. Die »Gemeinschaft sozial engagierter Unternehmen« (GsU). »Ich hatte die Idee, Unternehmen zusammenzubringen, die sich sozial engagieren und netzwerken. Wir sammeln Altmetalle oder Haarspenden von Friseurbetrieben ebenso wie Handys. Wichtigstes Anliegen ist unser Einsatz für misshandelte Kinder über unterschiedliche Aktionen«, sagt GsU-Gründer Ulrich Bohnen. Und GsU-Mitglied Tanja Bettermann fügt hinzu: »Uns geht‘s darum, dass der Unternehmer das Herz am rechten Fleck hat - auf die Branche kommt es gar nicht an.« Das Netzwerk existiert im Kreis Mettmann, Leverkusen und Düsseldorf. Infos gibt es unter: gsu-netzwerk.de.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.