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Große Schritte wurden schon gemacht

Halbzeit bei »Ab Aschermittwoch sind alle dabei« Teil 5: Erste Bilanz

Ab Aschermittwoch sind alle dabei. (HOE) Nach drei Wochen Sport und bewusster Ernährung ist für Petra Jakob jetzt die Zeit gekommen, ein erstes Zwischenfazit zu ziehen. Und das fällt durchaus positiv aus.

»Ich bin sehr zufrieden, ich fühle mich einfach gut«, sagt die Langenfelderin. In den ersten drei Wochen waren die Erfolge quasi mit dem Maßband messbar. Sechs Kilo in drei Wochen sind eine echte Ansage. Fast schon klar, dass es nicht mit so großen Schritten weitergehen konnte. Inzwischen sind die ersten Problemchen aufgetaucht. »380 Gramm Gemüse zu einer Mahlzeit, das schaffe ich nie«, sagt Jakob. »Das ist auch kein Problem«, sagt die Ernähungsberaterin Petra Cunitz. »Die Gemüsemengen sind großzügig individuell berechnet und können etwas reduziert werden, obwohl sie eine richtig gute Bilanz in Sachen Kohlehydrate liefern. Hilfreich, wenn man den Pfunden langfristig zu Leibe rücken will. Bitte jedoch nicht den Eiweißanteil reduzieren, er ist notwendig um die Muskelmasse aufzubauen und zu erhalten. Wichtig ist es auch keine Mahlzeit ausfallen zu lassen, da sich dadurch der Stoffwechsel verlangsamt.«

Petra Jakob ist auch jetzt schon eine echte Gewinnerin. Und auch wenn in der vergangenen Woche »nur« noch 800 Gramm verschwunden sind: Der Zeiger auf Petra Jakobs Waage wandert kontinuierlich nur in eine Richtung. »Etwas traurig bin ich dennoch, weil es mit dem Abnehmen nicht mehr so schnell geht«, sagt Jakob. Die Homöopathin und  Ernährungsberaterin Petra Cunitz, die Jakob bei der Ernährungsumstellung beratend zur Seite steht, gibt ihr einen wichtigen Tipp, um die Moral nicht sinken zu lassen: »Nicht jeden Tag auf die Waage steigen. Einmal in der Woche reicht völlig«, sagt sie. Schließlich ist das Ziel bei der Ernährungsumstellung nicht nur die Gewichtsreduzierung, sondern vor allem auch der gesundheitsfördernde Effekt. Auf Fleisch und Fisch muss Petra Jakob auch nicht verzichten, und sogar Sahnesoßen stehen auch weiterhin auf dem Speiseplan. 

Fitness-Coach Marin Srsen von der SGL sieht das ganz ähnlich: »Man sollte sich ein bisschen lösen von diesem Kilogramm-Fetisch«, sagt er.  »Sie macht ja auch Kraftsport, und Muskeln wiegen mehr als Fett.« Am Anfang seines Coachings steht bei ihm immer die Frage, ob der Zögling vorher schon sportlich gewesen ist oder sich eher schwertut, den inneren Schweinehund zu bekämpfen. Auch davon hängt die Trainingsintensität ab. Schließlich will er die Leute ja motivieren und niemanden vergraulen. Mit Petra Jakob ist er sehr zufrieden. »Sie kommt regelmäßig, und das ist das A und O«, sagt er.

In dieser Woche möchte Petra Jakob etwas  Neues ausprobieren: am morgigen Tag der Rückengesundheit plant sie einen Besuch des Rücken- und Gelenkzentrums im SGL-Studio. Im »five-Parkour« können Interessierte unter Traineranleitung diese besonderen Trainingsgeräte aus Holz testen. Hier lässt sich auf ganz besondere Weise die Beweglichkeit verbessern!« Der Five-Geräteparcours steht in den Zeiten zwischen 10 und 12 Uhr sowie zwischen 17.30 Uhr und 19.30 Uhr zum Testen offen.

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