Florian Meurer

Solala-Festival geht in die nächste Runde

A-cappella-Musik bringt am 22. April auch Bands aus dem Ausland ins Theater und Konzerthaus

Solingen. (FM). Auch ohne ein Instrument zu spielen, kann man anspruchsvolle und unterhaltsame Musik auf die Bühne bringen. Den Beweis für diese These wollen in Kürze A-cappella-Musiker antreten, die sich am 22. April in Solingen zum Solala-Festival treffen.

Bereits zu seiner dritten Ausrichtung ist das Festival für A-cappella-Musik weit mehr als ein Szene-Geheimtipp. Organisator und Festivalgründer Lars Wierum konnte sich bereits zur Erstauflage 2015 über etwa 400 Besucher freuen, die im Solinger Theater und Konzerthaus namhaft A-cappella-Bands live erlebten. Sechs Bands werden am 22. April im Programm vertreten sein. »Ganz am Anfang war ich schon skeptisch aber es zeigt sich, dass das Genre viele Entwicklungsmöglichkeiten hat. Wir stehen zu einhundert Prozent hinter dem Festival«, so Hans Knopper vom Solinger Kulturmanagement.

Bandanfragen aus
Norwegen und Lettland


Im Rahmen des Festivals treten fünf ausgewählte Gruppen im musikalischen Wettstreit gegeneinander an. Dabei gilt es ebenso das Publikum, wie auch eine Fachjury von seinem Können zu überzeugen. Zu gewinnen gibt es einen mit 1.000 Euro dotierten Jury-Preis sowie einen Publikumspreis, auf den 300 Euro ausgeschrieben sind.

Der bei den Zuschauern beliebteste Act hat außerdem die Chance, beim Solala-Festival 2018 erneut aufzutreten. »Wir bekommen auch Band-Anfragen aus Norwegen, Lettland und anderen Staaten«, so Organisator Lars Wierum.

Festivalatmosphäre im
Theater und Konzerthaus


Bereits dieses Jahr beteiligen sich neben deutschen A-cappella-Gruppen auch ausländische Bands an dem Festival. So reist unter anderem die österreichische Gruppe Piccanto an. Vertreten ist auch die A-cappella-Formation Klangküsse, bei der Vokalmusik mit Comedy-Elementen angereichert wird. Außer Konkurrenz tritt die Gruppe HörBänd auf, die 2016 beim Festival den Publikumspreis gewonnen hatte.
Wie bei vielen Musikfestivals geht es auch bei Solala-Festival nicht nur um die Musik, sondern auch ums gesellige Beisammensein.

Entsprechend sind neben den Bandauftritten auch zahlreiche Verpflegungsstände im Theaterfoyer im Angebot.  Nach dem eigentlichen Programm besteht beim »Afterglow« ab etwa 23 Uhr auch für Besucher die Möglichkeit, Künstler und Organisatoren in Lounge-Atmosphäre zu treffen.

 

EINTRITTSKARTEN

Karten für das Solala-Festival zum Vorverkaufspreis von 20 Euro plus Gebühren sind erhältlich an der Kasse des Theater und Konzerthauses, bei den Solinger Bürgerbüros sowie über solala-festival.de.

 

 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.