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Neues Graffiti-Bild soll den Südpark verschönern

Die Sprayer Kayo Karacho und Sebastian Malermann haben den Fußgängerüberweg am alten Bahnhof bemalt

Solingen. (FM). Der Solinger Südpark hat seit einigen Tagen einen auffälligen neuen Blickfang. Einer der Aufgänge von den alten Gleisen wird von einem großflächigen Graffiti-Bild mit Steampunk-Motiv geziert. Geschaffen haben die Auftragsarbeit die beiden Sprayer Kayo Karacho und Sebastian Malermann.

Ein grauer und an vielen Stellen unansehnlicher Metallübergang ist es, der am ehemaligen Solinger Hauptbahnhof vom früheren Bahnbetrieb geblieben ist. Bisher haben sich hier oft illegale Sprayer ausprobiert. Doch seit Anfang der Woche ist die Treppe zum fordern Mittelbahnsteig mit einem aufwendigen Graffiti-Bild verziert, das hier als Auftragsarbeit entstanden ist. Das Motiv zeigt einem Mann mit Schweißerbrille, runde Muster sowie den Schriftzug »Südpark«. Es bezieht sich auf die Welt des Steampunk, in der das 19. Jahrhundert im Retro-Look neu interpretiert wird. Rund drei Tage haben Kayo Karacho und Sebastian Malermann gebraucht, um das Bild auf der etwa 60 Quadratmeter großen Fläche anzubringen. Der Bereich nahe dem nun entstandenen Bild wird regelmäßig für Musikveranstaltungen sowie kleinere Märkte und Feste genutzt.

 

Noch mehr Graffiti-Bilder im Südpark möglich

 

Möglich wurde die Anfertigung des Motives dank der Unterstützung der Bezirksvertretung Mitte, die 800 Euro für Farben und Materialien zur Verfügung gestellt hat. Auch die Interessengemeinschaft »Wir im Südpark Solingen« hat die Maßnahme unterstützt. »Bei der zuständigen Denkmalbehörde war einiges an Überzeugungsarbeit nötig, um das Projekt auf den Weg zu bringen«, so Südparkmanagerin Petra Krötzsch, die gerne noch mehr Arbeiten dieser Art im Südpark sehen würde. »Unser Traum ist eine Street-Art-Galerie, die man von den vorbeifahrenden Zügen aus sehen kann«, so Krötzsch. Auch Bezirksbürgermeister Richard Schmidt (SPD) zeigte sich in dieser Woche aufgeschlossen zum Thema Graffiti im Südpark. »Mir gefällt das jetzt entstandene Bild sehr gut. Es spricht einen persönlich an und wirkt ganz so, als sei es schon immer da gewesen«, so Schmidt.

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