Julia Lippert

Ein Konzert voller Emotion und Lebensfreude

Solingen. Féenose präsentierte erstmalig ihr neues Album »Baby«. Mit vielen weiteren Musikern begeisterte sie das Publikum

Singer-Songwriterin Féenose, die derzeit in Solingen wohnt, brachte auf ihrer CD Release Party mit Etienne Eben, Kouakadry, Senjam, und weiteren Künstlern das Publikum zum euphorischen Jubeln und Tanzen. Damit sorgten die internationalen Künstler am Wochenende im Sojus 7 in Monheim am Rhein für eine stimmungsvolle Alternative zum Karneval.

Der Abend begann mit einer improvisierten Jam-Session mehrerer Künstler, die die Besucher auf das facettenreiche Konzert einstimmte. »Ich freue mich sehr, dass ihr heute alle gekommen seid, um mit uns einen bunten und einzigartigen Abend zu verbringen«, sagt Féenose, die mit bürgerlichem Namen Kayiri Sylvie Toé heißt und heute erstmalig ihr neues Album »Baby« präsentiert. Gleich darauf überreicht sie Künstlerkollege Etienne Eben das Mikrofon, der es gemeinsam mit seiner Band mit nur wenigen Beats schafft, das Publikum in Schwung zu bringen. Der Mix aus kraftvoller Stimme, coolen Rap-Einlagen und afrikanischen Reggae-Rhythmen begeistert das Publikum. Nach wenigen Minuten füllt sich bereits die Tanzfläche mit Menschen, die ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen.

Euphorisch und energisch tanzt das Publikum bei dem Auftritt von Kouakadry weiter, der mit fetzigem französischen Hip Hop für eine ausgelassene Party-Stimmung sorgt. Er stammt genauso wie Feènose aus Burkina Faso und ist extra für den Aufritt aus Frankreich angereist. »Ich kenne Féenose bereits seit 20 Jahren, sie ist wie eine Schwester für mich«, sagt der Sänger.

Überraschungsgast Sanwidi Jul Martin Jimas


Für eine große Überraschung sorgt ein weiterer Gast aus Burkina Faso: Reggae-Star Sanwidi Jul Martin Jimas tritt spontan auf und sorgt mit seinen jamaikanischen Rhythmen für eine entspannte und lockere Atmosphäre.

Féenose selbst bringt das Publikum mit einigen Songs aus ihren drei älteren und ihrem neuen Album zum Strahlen und Jubeln. Besonders emotional ist die Performance ihres Songs »Albinos«. Denn diese Menschengruppe wird in einigen Teilen von Afrika noch immer diskriminiert, verfolgt und brutal umgebracht. »Wir müssen gemeinsam gegen diesen Hass vorgehen. Es kann nicht sein, dass so etwas in unserer heutigen Welt immer noch passiert«, sagt die Sängerin, die sich mit ihrem karitativen Verein »Sima« für Menschenrechte und speziell für Albinos einsetzt. So war es für die Gäste besonders schön zu sehen, dass eine Freundin mit Albinismus zum Konzert gekommen war. Gemeinsam mit den Besuchern tanzt sie ausgelassen zu den stimmungsvollen Rhythmen.

Senjam, die Multikulti-Band aus Solingen, gönnt dem Publikum ebenfalls keine Tanzpause: Denn mit ihrer bunten Mischung aus Salsa- und Reggae-Rhythmen bringt sie die Gäste erneut in Schwung. Sie kombiniert geschickt Beats aus Afrika, dem Balkan und aus der Klingenstadt zu einem bunten Partymix.

Neuer Song »Baby«

Zum krönenden Abschluss performt Féenose ihren neuen Song  »Baby« aus ihrem gleichnamigen Album. In dem Lied geht es um Liebe in all ihren Facetten. »Ich bin überzeugt davon, dass die Welt und die Gesellschaft besser werden können, wenn wir ihr mit Liebe begegnen«, erklärt die Künstlerin mit Nachdruck.

INFO:

Féenose:
www.feenose.com
www.facebook.com/feenose.official/

Etienne Eben:
soundcloud.com/etienneeben-official

Kouakadry:
www.kouakadry.com/

Senjam:
www.senjam.com/senjam/

Sojus 7: Kapellenstraße 38, 40789 Monheim am Rhein
02173 9514197

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