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Arbeiten am Burger Hochwasserschutz gehen weiter

Ab dem 29. Mai sollen die Bauarbeiten im Bereich der Eschbachstraße verstärkt weitergehen – Umleitungen werden eingerichtet

Solingen. (FM). Ein bekanntes Nadelöhr im Solinger Straßenverkehr ist die Eschbachstraße. Die in Unterburg bereits laufende Erneuerung des Hochwasserschutzes geht ab dem 29. Mai in einen neuen Bauabschnitt. In diesem Zuge ist in den kommenden Wochen und Monaten an der Eschbachstraße immer wieder mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Umfangreiche Arbeiten am Hochwasserschutz sind es, die die Stadt Solingen und der Wupperverband aktuell im direkten Einzugsbereich des Eschbachs umsetzen. Seit Mitte 2016 standen bereits Sanierungsarbeiten an Ufermauern sowie der Neubau der Brücke am Mühlendamm an. Eigentlich sollten die Bauarbeiten hier schon vor längerer Zeit weitergehen, doch rechtliche Probleme haben die Fortführung der Bauarbeiten zurückgeworfen. »Wir hätten gerne drei bis dreieinhalb Monate früher mit dem neuen Bauabschnitt begonnen«, so Planungsdezernent Hartmut Hoferichter in der letzten Woche. In der nun beginnenden zweiten Bauphase soll als Sicherungsmaßnahme das Bachbett des Eschbachs parallel zur Straße auf einer Länge von rund 600 Metern vertieft werden. Zudem sind umfassende Sanierungsarbeiten an den Ufermauern des Gewässers geplant. Auf einer Länge von etwa 300 Metern ist eine komplette Erneuerung geplant.

 

Einschränkungen im Busverkehr in Richtung Burg

 

Bedingt durch die Bauarbeiten sind an der Verkehrsführung in Unterburg ab sofort einige Behinderungen zu erwarten. Für den Durchgangsverkehr wird ab dem 29. Mai eine großräumige Umleitung eingerichtet, die von der Krahenhöhe aus über die Remscheider Straße, sowie über Solinger Straße und Westhauser Straße bis zur Burgtalstraße führt. Während der Arbeitszeiten zwischen 7 und 18 Uhr kann die Eschbachstraße dann immer wieder voll gesperrt werden. Anwohner werden zeitweise mit einer einspurigen Verkehrsführung zurechtkommen müssen. Grundsätzlich sollen aber alle Wohn- und Geschäftshäuser in Unterburg erreichbar bleiben. Gelenkbusse können während der Arbeiten an den Uferstützwänden nicht nach Unterburg fahren. Dafür soll ein Pendelbus regelmäßig von Krahenhöhe aus verkehren. Auch die Busverbindung in Richtung Höhrath soll mit Einschränkungen aufrecht erhalten werden.

Der Abschluss aller Bauarbeiten wird nach jetzigem Stand frühestens im Frühjahr 2019 erreicht sein. »Wir haben bereits eine Hängepartie über Jahrzehnte hinter uns. Es ist ein großer Glücksfall für Burg, dass die Maßnahmen jetzt alle auf einmal angegangen werden«, so Solingens Bürgermeister Carsten Voigt, der auch selbst im Stadtteil ansässig ist. Die gesamten Maßnahmen rund um die Erneuerung des Hochwasserschutzes in Unterburg kosten über 14 Millionen Euro. Ein Anteil von aktuell mindestens sieben Millionen Euro wird vom Land Nordrhein-Westfalen übernommen. Die Stadt Solingen zahlt 3,7 Millionen Euro für die Sanierung der Stützwände an der Eschbachstraße. Außerdem stellt die Klingenstadt zusammen mit Remscheid, Wermelskirchen und dem Landesbetrieb Straßen.NRW mehr als 2 Millionen Euro an weitere Kosten für den lokalen Hochwasserschutz.

 

 

BÜRGERSPRECHSTUNDEN

Weitere Infos zu den aktuellen Baumaßnahmen gibt es ab dem 1. Juni im Baubüro an der Eschbachstraße 15 in Unterburg. Bürgersprechstunden finden hier ab diesem Tag einmal wöchentlich statt. Geöffnet ist jeweils donnerstags von 16 bis 18.30 Uhr.

 

 

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