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Angekommen

Neue Schulleiterin an der Theodor-Heuss-Realschule

Opladen. Nach drei Monaten parallelem Arbeiten an zwei Schulen kann sich Andrea Wirths seit dem neuen Schuljahr nun ganz und gar auf ihre neue Aufgabe als Schulleiterin der Theodor-Heuss-Realschule (THRS) konzentrieren. Die 50-Jährige ist Nachfolgerin von Jutta Hoede-Schneckenburger. Wirths kommt aus Bergisch Gladbach, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

"Ich habe die Herausforderung gesucht", erklärt sie. Mit knapp 900 Schülern ist die THRS auch dreimal so groß, wie ihre letzte Schule. Elf Jahre war Wirths an der Marie-Curie-Realschule in Bergisch Gladbach, die jetzt ausläuft. "Eigentlich wollte ich die Schule bis zum Ende begleiten", sagt die überzeugte Realschulverfechterin und hat deshalb auch ein schlechtes Gewissen. "Denn normalerweise halte ich, was ich verspreche". Doch Schülerschaft und Kollegium haben meine Entscheidung, früher zu gehen, unterstützt. Einige der alten Kollegen waren denn auch zur Feierstunde gekommen, in der Andrea Wirths am 28. August offiziell in Leverkusen willkommen geheißen wurde.

"Ich bin hier freundlich empfangen worden", sagt Wirths, die mittlerweile auch fühlt, dass sie angekommen ist. "Ich kenne die Namen der 52 Kollegen und habe mich in allen Klassen persönlich vorgestellt". Das unter den Schülern kursierende Gerücht, sie würde eine Schuluniform an der THRS einführen, hat sie entkräftet. "Wie die Kinder darauf gekommen sind, weiß ich nicht", sagt sie und lacht.

Viele  Änderungen im Schulalltag wird es mit der neuen Rektorin erstmal nicht geben. "Ich will mir die Abläufe in diesem Schuljahr zunächst anschauen". Eines hat sie aber doch schon eingeführt - das Lehrerprinzip. Danach wechseln nicht mehr die Lehrer die Räume, sondern die Schüler. Weitere Ideen hat Wirths schon im Kopf, darunter die Überarbeitung der Schulhomepage und der Ausbau der Kooperationen, insbesondere mit Blick auf die Berufsorientierung.

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