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Wie viele Stadtteile hat Leverkusen?

Verein unterstützt Sachunterricht mit Leverkusen-Buch

Küppersteg. "Wie viele Stadtteile hat Leverkusen?", fragte Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn bei seinem Besuch der Klasse 3b der Kerschensteinerschule. Alle Arme schossen blitzartig in die Höhe. Reinhard Buchhorn war begeistert, denn auch die Antwort: 13 stimmte. Klassenlehrerin Elke Ortmann erklärte, dass Leverkusen schon seit einiger Zeit Thema im Sachkundeunterricht ist.

Umso mehr freuten sich alle über den Anlass des Besuchs vom Oberbürgermeister. Gemeinsam mit Vertretern des Vereins "Leverkusen - ein starkes Stück Rheinland" und dem Schuldezernenten Marc Adomat verteilte Reinhard Buchhorn das Buch "Mein Leverkusen - Zwei Kinder erkunden ihre Stadt". Auf mehr als 140 Seiten erzählen die Drittklässler Paula und Paul darin von ihrem Leverkusen. Auf einer Ballonfahrt schauen die zwei von oben auf ihre Stadt. In Schlebusch bewegen sie sich auf den Spuren der Ritter. In Bürrig besuchen sie unter anderem den Festumzug. Mit Opa Kurt machen sich Paula und Paul auf eine Fahrradtour von Opladen an der Wupper entlang bis zum Rhein. Bunt bebildert und mit vielen spannenden Erzählungen gespickt, erklärt das Buch das Leben, die Sehenswürdigkeiten und die Besonderheiten der einzelnen Stadtteile auf eine Kinder ansprechende Weise. Am Schluss werden dann noch schwierige Wörter erläutert und bekannte Personen aus dem Buch vorgestellt.

Entstanden ist die Schulfibel unter Federführung des Vereins "Leverkusen - ein starkes Stück Rheinland". Viele Leverkusener haben Texte dazu beigetragen. Willy Borgfeld und seine Mitstreiter beim Verein zur Förderung künstlerischer Bild-Medien Bayer e.V. haben die Fotos geliefert. Mittlerweile ist das Sachkunde-Buch in der zweiten Auflage erschienen. Den Leverkusener Drittklässlern wird es kostenlos zur Verfügung gestellt. "Es ist eine tolle Ergänzung zum bisherigen Unterricht", sagte Elke Ortmann. Die Kinder blätterten sofort in den neuen Büchern. ""Da ist ja die Fußballschule Birkenberg", rief der neunjährige Luca, der selbst Fußball spielt. "Und da die katholische Kirche gleich hier um die Ecke", ergänzte sein Freund Niko.

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