David Posor

Startschuss für den Mega-Marsch

Rund 450 Kilometer in 29 Tagen: Lady Lions brechen am Samstag gen Bundeshauptstadt auf

Langenfeld. (DP). »Wenn nicht jetzt, wann dann?« – Mit dem Höhner-Ohrwurm als Motivationssong starten die Lady Lions ihre große Wanderung. Dann gilt ebenso: »Jetzt geht's los – wir sind nicht mehr aufzuhalten!«

100 Etappen liegen vor der Fußtruppe, die in den kommenden vier Wochen nach Berlin marschieren wird. Neun Frauen und zwei Männer bilden die Kerngruppe, die über die volle Distanz gehen will. Die Herren sind für zwei Begleitfahrzeuge mit Equipment zuständig und wechseln sich bei Bedarf mit den Ladys ab. Eines der Fahrzeuge – einen VW Sharan – stellt das Langenfelder Autohaus Schnitzler zur Verfügung. »Toll, dass wir so einen Beitrag zu dieser schönen Aktion leisten können«, sagte Matthias Hesse, Verlaufsleiter VW, bei der Übergabe am gestrigen Mittwoch. Jeden Tag wollen die Charity-Wandersleute über zehn Kilo­meter zurücklegen, die längste Strecke steht mit rund 18 Kilometern am 22. April auf dem Plan.

Etwa 3.000 Aktionspins habe man bereits gegen Spenden verkauft, berichtet Anne Widera. Die Abnehmer sind größtenteils Vereine, denen die Langenfelderinnen auf ihrer Route begegnen werden. »Wir haben schon unendlich viele Einladungen erhalten«, berichtet die Ruheständlerin, die für den Kontakt zu den Clubs zuständig ist. Man werde insgesamt 76 Vereine auf der Reise treffen, die das Projekt mitwandernd und/oder finanziell unterstützen. Allein in Wuppertal supporten sieben Mildtäterclubs die Aktion.

Zum Start der ersten Etappe am Ostersamstag erwarten die Lady Lions auf dem Langenfelder Marktplatz knapp 100 Menschen, die mit los­gehen. »Ich gucke je­den Tag in den Wetterbericht«, sagt Anne Widera. Dabei hofft sie auf Sonnenschein und, dass sich weitere Menschen zum spontanen Mitmachen entschließen. Treffpunkt ist hier um 10 Uhr.

 

ONLINE BEGLEITEN

Auf ein-hundert.de be­­richten die Ladys in einem Blog aktuell von der Strecke. Auch kann man hier sehen, wo die Gruppe gerade ist.

 

DER GUTE ZWECK

Mit dem gesammelten Geld unterstützen die Mildtäterinnen das Friedensdorf International in Oberhausen.

 

 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.