David Posor

Schon seit zehn Jahren im Team ehrenamtlicher Helfer

Junges Vorbild in Sachen soziales Engagement: Neela Halbach setzt sich beim DRK Langenfeld für ihre Mitmenschen ein

Langenfeld. (DP). Mit ihren gerademal 16 Jahren kann sie bereits auf eine lange Karriere in der Hilfsorganisation zurückblicken. Die Affinität zum Deutschen Roten Kreuz liegt in Neela Halbachs Fa­milie.

Mittlerweile ist es ein ganzes Jahrzehnt her, dass die Langenfelderin dem örtlichen Jugendrotkreuz (JRK) beitrat. In der Gruppe lernen Acht- bis 15-Jährige einmal pro Woche spielerisch wichtige Dinge wie die Erste Hilfe; außerdem unternimmt der DRK-Nachwuchs gemeinsame Aktivitäten und Ausflüge. »Mein Onkel hat mich damals eingeladen, der Gruppe beizutreten«, erzählt Neela. Guido Halbach hatte das Angebot da gerade ins Leben gerufen.

»Der Einfluss meiner Familie war damals sehr ausschlaggebend«, erinnert sich die 16-Jährige. Denn nicht nur der Onkel, der heute noch das JRK leitet, war und ist in der Hilfsorganisation aktiv. Auch Neelas Eltern Sandra Bohn und Jörg Halbach gehören beide seit über 30 Jahren dem DRK an, Schwester Svenja ist seit 2004 mit an Bord. Und mittlerweile sind auch Cousine Luka und Cousin Nils Halbach Teil des JRK. Klar, dass die ehrenamtliche Arbeit da auch bei Familientreffen regelmäßig Thema ist, wie Neela verrät.

Seit März
Teil der DRK-Bereitschaft


Im April vergangenen Jahres ist der Teenager in die Riege der »großen« DRK'ler aufgestiegen. Die Gruppenstunden vom Jugendrotkreuz wurden zu Dienstabenden. Hier wird nicht mehr gespielt, sondern es werden beispielsweise Fallbeispiele behandelt. Neela hat sich längst an den Wechsel vom JRK zum DRK gewöhnt und sagt: »Spaß machen tut beides.«

Seit März ist die Schülerin offiziell Mitglied der Bereitschaft. Damit gehört sie zu einem Team von über 60 Frauen und Männern, die unter anderem Sanitäts- und Rettungsdienste absolvieren. So begleiten die Aktiven zum Beispiel große Feste als Ersthelfer oder unterstützen bei Bedarf die Feuerwehr – wie zuletzt beim Fliegerbombenfund in Monheim und dem starken Unwetter am 19. Juli. Neela nimmt nun an wichtigen Ausbildungsmaßnahmen teil und trägt generell mehr Verantwortung. »Zum Beispiel werde ich mehr in die Einsatzplanung einbezogen und kann auch einen eigenen Fußtrupp bilden«, erklärt sie.

»Es ist etwas Schönes,
wenn man helfen kann«


In der Regel beschäftigt sie ihr ehrenamtlicher Job an ein bis zwei Tagen pro Woche. Einen festen Platz im Terminkalender hat der Dienstabend am Donnerstag. Ausbildungsstunden fallen hin und wieder an Wochenenden an. Hier lernen Neela und ihre Kollegen intensiv, was sie brauchen, wenn es ernst wird. »Hier geht man zum Beispiel durch, wie man sich im Einsatz zu verhalten hat, oder lernt alles zur Technik«, so die Helferin.

Neela ist mit Leib und Seele DRK-Mitglied. »Es ist etwas wirklich Schönes, wenn man anderen Menschen helfen kann, indem man sich ein wenig im sozialen Bereich engagiert«, findet die junge Frau. »Mir ist es jedenfalls wichtig, das zu tun.«

 

ZUR PERSON

Neela Halbach hat kürzlich ihren Abschluss an der Langenfelder Kopernikus-Realschule gemacht. Ab dem kommenden Schuljahr besucht sie die Düsseldorfer Lore-Lorentz-Schule. Im entsprechenden Fachbereich will sie sich auf ein Berufsleben als Erzieherin vorbereiten lassen.

 

 

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