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Malerei eines Schauspielers

Haus Graven präsentiert »Querelle und Romy« von Burkhard Driest

Langenfeld. (dp). Er hat unter Rainer Werner Fassbinder gespielt, mit Werner Herzog gedreht und stand mit Franco Nero und Jeanne Moreau vor der Kamera. Auch durch einen legendären Flirt mit Romy Schneider sowie einen Banküberfall ist der ehemalige Film-Bösewicht Burkhard Driest vielen bekannt. Dass der gebürtige Stettiner zeitlebens auch leidenschaftlich gern malt, wissen die wenigsten Menschen. In der Wasserburg Haus Graven sind seit Anfang des Monats Werke des Künstlers zu sehen.

In einigen seiner Bilder ver­arbeitet der 77-Jährige Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg. Mit Wucht bringt er die Farbe auf die Leinwand, immer wieder sind es Körper, die er abbildet. Viele seiner Werke haben politische Themen. Burkhard Driest antwortet nach eigenen Angaben auf die Vergangenheit Europas und Deutschlands, weil ihn die Zukunft Europas bewegt. Und schließlich auch die Bezüge zur eigenen Biografie – selbstironisch in den Bildern versteckt, zum Beispiel im Zyklus »Romy«, von denen er einige zum ersten Mal öffentlich zeigt.

Die Ausstellung ist bis zum ­5. Juni samstags, sonntags und an Feiertagen von 14 bis 17 Uhr in der Wasserburg zu sehen. Gruppen­termine nach Vereinbarung. Der Ein­­tritt ist frei.

 

 

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