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Haanerin veröffentlicht zum Lutherjahr fesselnden Roman

»Die Reformatorin von Köln« erscheint am 23. Februar in gedruckter Form und als eBook

Haan. (BL). Ein Jahr lang hat die junge Haanerin an ihrem neuesten Werk gearbeitet. Der Luther Roman »Die Reformatorin von Köln« ist das zweite veröffentlichte Buch von Bettina Lausen, in dem sie um historisch reale Figuren und Ereignisse fiktive Handlungen gestrickt hat.

Neben den beiden Romanen wurden bereits mehrere Kurzgeschichten der 31-jährigen Haanerin veröffentlicht. Aktuell studiert die gelernte Bankkauffrau und junge Mutter Kulturwissenschaften mit den Schwerpunkten Literatur und Geschichte an der Fernuni in Hagen: »Die Bachelor Arbeit ist in Sicht«, gesteht sie schmunzelnd. Die Leidenschaft zu schreiben hat sie bereits in ihrer Kindheit geprägt: »Ich habe tatsächlich schon in der Grundschule geschrieben, da gibt es auch noch Geschichten von.« Doch irgendwann hat sie ihr Hobby aus den Augen verloren und während ihrer Ausbildungszeit wiederentdeckt. »Eines Abends, als ich einen Film geguckt habe, ist mir in den Sinn gekommen, ich schreibe jetzt einen Roman. Damals hatte ich von nichts eine Ahnung«, gesteht sie ehrlich. Seminare und ein Lehrgang (Fernstudium an der ILS) folgten - sowie mehrere Kurzgeschichten und die ersten drei Romane, wobei zwei in der Schublade verschwunden sind, während der dritte 2014 in Buchform (Auflage 3.000 Exemplare) erschienen ist: »Das vermisste Mädchen« lautet der Titel des Heimatkrimis aus dem Sauerland, wo Bettina Lausen ihre Wurzeln hat. Geschichten erfinden, sie zum Leben erwecken - darin liegt für die junge Mutter die Faszination. »So richtig ohne Schreiben, das geht nicht«, bestätigt sie.  

Das neueste Werk

»Dieser Roman geisterte mir schon Jahre im Kopf. Ich wusste, ich wollte etwas Historisches in der Zeit mit Luther machen. Dann wurde mir klar: 2017 ist das Luther-Jahr. Ich habe mit meinem Mann eine Reise nach Wittenberg gemacht, weil viele Teile dort und in Köln spielen. Wir sind die Örtlichkeiten abgegangen, haben eine Stadtführung gemacht, waren viel in Museen unterwegs, haben uns Häuser aus dem Mittelalter angeschaut«, so die Autorin. Dann wurden die Handlungen geplottet (konstruiert). Von April bis Oktober 2016 hat Bettina Lausen alles zu Papier gebracht: »Ich wusste, nach der Geburt unserer Tochter habe ich nicht mehr soviel Zeit.« Es gibt viele historische Persönlichkeiten, die in dem Roman vorkommen - allen voran Martin Luther und sein Gegner, der Ablassprediger Johann Tetzel. Aber die Geschichte an sich ist fiktiv. »Sie dreht sich um meine Hauptfigur Jonata. Das ist die Tochter eines Brauers, und die muss für ihn nach Sachsen reisen, um mit den Hopfenbauern zu verhandeln, weil ihr Bruder, der die Reise eigentlich machen sollte, kürzlich verstorben ist. Dort lernt sie dann Luther kennen, hört ihn predigen und kauft seine Schriften - erst die 95 Thesen und dann "Ein Sermon von Ablass und Gnade". Diese Schriften will Jonata in Köln verbreiten. Dabei soll ihr eine weitere Hauptfigur, der Drucker Simon von Werden, helfen.« Ein Hauch einer Liebesgeschichte und ein Familiendrama werden in dem über 400 Seiten starken Buch (Emons Verlag) mitgeliefert und sind auch als eBook erhältlich.

Zur Person

Bettina Lausen ist seit 2011 verheiratet. Gemeinsam haben sie ein kleine Tochter Mona (15 Monate). Durch den beruflichen Wechsel ihres Mannes sind sie ins Rheinland gekommen und fühlen sich in der familienfreundlichen Gartenstadt überaus wohl. Die gelernte Bankkauffrau ist gebürtige Sauerländerin und hat bis zur Geburt ihrer Tochter in Iserlohn und Hagen bei der Märkischen Bank gearbeitet. Ihr Hobby Handball möchte sie zukünftig wieder aufnehmen. Zudem stehen einige Lesungen an, im März beispielsweise in Menden, in Hemer und in Köln.  

Weitere Informationen zu der Autorin Bettina Lausen sind unter bettinalausen.de zu finden. 

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