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Preis für luftige Kunst

Katy Schnee gewinnt Kunstpreis in Leipzig

Erkrath. Erkrath/Leipzig (NM). Erkrather Kunst kommt auch in Leipzig gut an. Zum zweiten Mal hat Künstlerin Katy Schnee dort mit ihren Werken den ersten Preis »abgeräumt«. Diesmal gewann sie eine Ausschreibung zum Thema »Lüftung bewegt«.

»Das Thema sprach mich sehr an, weil ich schon mehrfach in meinen Werken mit Luft und Bewegung gespielt habe«, erzählt Katy Schnee, warum sie sich auf ein doch eher ungewöhnliches Ausschreibungsthema der Firma Airleben beworben hatte. In ihrem Werk »Wellensender« beispielsweise hat sie mit Acryl auf Leinwand sonst unsichtbare Vorgänge sichtbar gemacht und in »Go« das Energiepotential der Luft dargestellt und gezeigt, dass sich auch technische Themen künstlerisch umsetzen und natürlich interpretieren lassen.

Die Themen Luft und Bewegung faszinieren Schnee immer wieder. Gemeinsam mit Volker Rapp, ihrem Partner von PRIMA Neanderthal! hat sie so in den vergangen Jahren unter anderem die Installationen »Ballontreiben« oder »Goldsegel« realisiert.

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Viel Arbeit für die Erkrather Feuerwehr

Erkrath. Erkrath (ots/op). Aufgrund der amtlichen Unwetterwarnung vor dem Sturmtief Friederike hatte die Feuerwehr Erkrath umfangreiche Vorplanungen getroffen. Bereits um 6 Uhr wurde der Führungsstab der Feuerwehr Erkrath als örtliche Einsatzleitung besetzt und die Einsatzübernahme der Einsatzdisposition von der Kreisleitstelle technisch eingerichtet. Noch bevor die ersten Sturmausläufer das Erkrather Stadtgebiet erreichten, mussten die Kräfte der hauptamtlichen Wache um 7.51 Uhr mit dem Alarmstichwort »Verkehrsunfall Autobahn - Person eingeklemmt« auf die BAB 3 in Fahrtrichtung Oberhausen ausrücken. Bei dem Verkehrsunfall waren zwei Fahrzeuge beteiligt. Ein Fahrzeug hatte sich überschlagen. Glücklicherweise war keine Person im Fahrzeug eingeklemmt. Drei verletzte Personen wurden durch zwei Rettungswagen der Feuerwehr Erkrath und einem Rettungswagen der Feuerwehr Hilden in Krankenhäuser eingeliefert. Um 9.42 Uhr wurden die Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wache zum ersten Sturmeinsatz auf die Beckhauser Straße alarmiert. Dort musste ein umgestürzter Baum von der Fahrbahn entfernt werden. Um kurz vor 11 Uhr spitzte sich die Lage zu und fast im Minutentakt kam es zu Einsatzmeldungen. Aus diesem Grund wurde um 11.10 Uhr die Alarmierung aller Erkrather Löschzüge veranlasst. Bis um 14.45 Uhr waren 47 Einsatzstellen gemeldet die mit insgesamt 56 Einsatzkräften der Feuerwehr sowie der Unterstützung der Mitarbeiter/-innen des Tiefbauamtes nach vorheriger Priorisierung abgearbeitet wurden. Eine dramatische Meldung erhielt die Feuerwehr Erkrath um 11.58 Uhr. Der Meldende gab an, dass auf der Isarstraße ein Haus von einem Baum getroffen worden wäre und dieses teilweise zum Einsturz gebracht hätte. Zwei Personen sollten im Haus verschüttet sein. Nach nur wenigen Minuten trafen die Einsatzkräfte an der Einsatzstelle ein und konnten glücklicherweise Entwarnung geben. Es war zu keinem Gebäudeeinsturz gekommen und die Bewohner waren unverletzt. Auch am Heiderweg stürzte ein Baum auf ein Haus. Dieser Einsatz wurde zunächst zurückgestellt, da dort aufwändig mit einem Hubrettungsgerät über einen längeren Zeitraum gearbeitet werden muss. Der gemeldete Sturz eines Baumes auf ein Haus an der Bismarckstraße bestätigte sich glücklicherweise nicht. Der Baum war parallel zum Haus gefallen. An der Kirchstraße, an der Bongardstraße, an der Neanderstraße sowie an der Beethovenstraße beschädigten umgestürzte Bäume mehrere PKW und LKW. Über die Drehleiter musste Einsatzkräfte an der Schildsheider Straße im 5. Obergeschoss an einem Balkon eine Verkleidung entfernen, die sich durch den Wind gelöst hatte. Um Bäume von der Straße zu entfernen war es notwendig den Hubbelrather Weg sowie die Kreuzstraße als Hauptverkehrsstraßen zeitweise voll zu sperren. Um die Gefahrenbäume an der Kreuzstraße zu entfernen unterstützen die Haaner Kollegen mit ihrem Hubrettungsfahrzeug um die Straßensperrung schnellstmöglich beheben zu können, da die Erkrather Drehleiter in anderen Einsätzen gebunden war. Die Einsatzstellen beschränkten sich auf die Stadtteile Alt-Erkrath und Hochdahl. Nach den aktuellen Berechnungen sind die stärksten Böen durch und der Sturm lässt langsam nach. Es können aber aufgrund von Sturmböen weiterhin Äste abbrechen und Bäume umstürzen. Erkrath (ots/op). Aufgrund der amtlichen Unwetterwarnung vor dem Sturmtief Friederike hatte die Feuerwehr Erkrath umfangreiche Vorplanungen getroffen. Bereits um 6 Uhr wurde der Führungsstab der Feuerwehr Erkrath als örtliche Einsatzleitung besetzt…

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