Freitag, 30. Januar 2015
Anzeigen | Impressum
 

 

 

Rekordeinnahmen auf der Rheinbrücke

Leverkusen (IT). Auch wenn sich täglich tausende Autofahrer über den Wartestress an der maroden A1-Rheinbrücke aufregen, sind zumindest die Städte Leverkusen und Köln nicht ausschließlich Opfer der Endlos-Baustelle. Die Einnahmen, die dank der Gewichts- und Temposünder auf der Brücke in die kommunalen Kassen sprudeln, sind nämlich nicht zu unterschätzen.

 

Seit dem Sommer des vergangenen Jahres gilt auf der Brücke nicht nur ein Fahrverbot für Fahrzeuge von über 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht, sondern auch eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 60 Stundenkilometer für alle Fahrzeuge. Beides führt zu auffallend häufigen Verstößen, sodass sich Leverkusen nach nicht einmal einem Jahr schon über Einnahmen von rund 4,2 Millionen Euro freuen kann. Das ist eine Summe, um die viele Kommunen die Stadt am Rhein beneiden würden. Die Nachbarstadt Köln kommt sogar auf 6,3 Millionen Euro.

Indes gehen die Arbeiten an dem Bauwerk weiter. Mittlerweile ist ein dritter Fahrstreifen in beiden Fahrtrichtungen freigegeben worden. Dennoch bleibt die Brücke für Fahrzeuge, deren Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen liegt, noch bis mindestens Mitte dieses Jahres gesperrt. Viele LKW-Fahrer, die das nicht akzeptierten, verhüllten ihre Kennzeichen, um die Brücke anonym zu überqueren. Gegen diejenigen, die von der Polizei gestoppt werden konnten, wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Es sind bislang etwa 100.

»Wir sagen: Bildung ist ein Grundrecht«

Die Studentenvertretungen in NRW stelle sich gegen den Plan des VRR, die Preise für das Semesterticket drastisch zu erhöhen.

Lustig ist das Studentenleben. Vor allem, seit die rot-grüne Landesregierung die Semestergebühren wieder abgeschafft hat. Ein bisschen Kellnern, viele Partys und ein gesegneter Schlaf bis in die frühen Mittagsstunden - so in etwa sieht das geläufige Bild aus, das ein nicht kleiner Teil der Gesellschaft von der künftigen Akademikergeneration gerne zeichnet.

Dabei vergessen die Neider und Spötter gerne, dass im Zuge immer neuer Reformen nicht nur die Studienzeiten so drastisch gekürzt wurden, dass keine Zeit für den berühmten Müßiggang bleibt, sondern auch die normalen Verwaltungskosten, die Studierende pro Semester an den bürokratischen Apparat zahlen müssen, sich nicht mehr großartig von Studiengebühren unterscheiden. Zahlte man vor gut 20 Jahren noch rund 200 Mark pro Halbjahr für Beitrag und Semesterticket, so müssen Studierende aktuell rund 300 Euro für das vermeintliche Rundum-Sorglos-Paket berappen.

Nun folgt der nächste Nackenschlag. Der Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR) hat in den Sommerferien die Kündigung der laufenden Semesterticket-Verträge mit den 34 Hochschulen in seinem Gebiet zum Wintersemester 2015/16 beschlossen und eine schrittweise Erhöhung des Beitrags bis zum Jahr 2019 um insgesamt etwa 50 Prozent angekündigt. Zudem sind Zusatzleistungen wie Fahrradmitnahme und die Mitnahme einer weiteren Person ab einer bestimmten Uhrzeit nicht mehr im Vertragswerk festgeschrieben - und zu guter Letzt kann der Vertrag mit einem geringen Vorlauf von einem Semester einseitig gekündigt werden, ein Indiz für weitere künftige »Preisanpassungen«.

Begründet wird dies mit steigenden Kosten des Verkehrsverbunds: »Das bisherige Vertragsmodell soll weitergeführt werden und jährliche Preisanpassungen im Rahmen der durchschnittlichen VRR-Preiserhöhung erlauben. Zusätzlich sollen zwei Bausteine eine moderate Preiserhöhung bewirken: Eine einmalige Preiserhöhung zum Wintersemester 2015/2016 um 2 Euro und vier kleinere jährliche Anhebungen in den folgenden Jahren um jeweils 0,45 Euro.

»Anlass dieser Preiserhöhung ist der schwierige Spagat zwischen dem aktuell günstigen Preis und den auf Seiten von Verbund und Verkehrsunternehmen stetig steigenden Kosten. Der Preis für das in der Preisstufe D gültige Semesterticket beträgt heute monatlich 18,36 Euro, ab Sommersemester 2015 19,06 Euro. Im Vergleich dazu kostet ein Auszubildendenticket mit gleichem Gültigkeitsgebiet 89,28 Euro pro Monat. Da das Semesterticket auf einem Solidarmodell beruht, – das heißt alle Studierenden bezahlen das Ticket, unabhängig davon ob sie den ÖPNV nutzen oder nicht – ist grundsätzlich auch ein günstiger Preis möglich«, so die Erklärung des VRR. Die ASten (allgemeine Studentenausschüsse) der nordrheinwestfälischen Hochschulen wollen das nicht hinnehmen. Der Vergleich mit einem Auszubildenden-Ticket sei nicht zulässig, schließlich würden Ausbildungen vergütet, während man für ein Studium zahlen müsse.

Nun droht der Eklat. Verlängern die Vertretungen der Studentenschaft den VRR-Vertrag nicht, wird die Nutzung des ÖPNV für einen nicht geringen Teil der Studierenden künftig unerschwinglich sein. Studierende, die momentan gezwungen sind, das Semesterticket zu zahlen, obwohl sie es gar nicht nutzen, fielen hingegen als Zahler für den VRR komplett weg.

Das kann nicht im Sinne desVerkehrsverbunds sein. Eine scheinbar ausweglose Situation. Nun fragen sich viele: Warum geben die ASten nicht einfach nach? Schließlich ist die geplante Erhöhung kein Weltuntergang. Oder etwa doch? »Rund 50 Prozent Preiserhöhungen sind für viele Studenten mehr als schmerzhaft. In vier Jahren wären das dann ca. 65 Euro, die hinzukämen. Wenn Sie sich einmal anschauen, wieviele Studenten auf Bafög angewiesen sind und wie massiv das Sozialreferat am Semesterende für Rückerstattungen aus dem Fundus der Studierenden frequentiert wird, die alle kaum in der Lage sind, die für eine rechtzeitige Rückmeldung nötigen Beiträge aufzubringen, dann ahnen Sie, wie es um die Finanzen vieler Studierender bestellt ist«, sagt Andreas Niegl vom AStA der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Das findet auch Michael Pütz vom AStA der Düsseldorfer Fachhochschule: »Auch bei uns nehmen viele Studierende ein Darlehen in Anspruch, um sich die Rückmeldungen leisten zu können. Bedenkt man, dass der Bafög-Höchstsatz bei 670 Euro liegt und man noch von irgendetwas leben und sich Bücher und andere Studienmaterialien anschaffen muss, kann man sich nach Abzug der Miete ungefähr vorstellen, was am Ende übrig bleibt.«

Und damit ist man beim Kern des Problems angelangt. »Wenn man sein Studium beendet hat, muss man oft zunächst einen großen Schuldenberg abtragen. Das schreckt viele potenzielle Studierende ab, die sich überlegen, lieber eine bezahlte Ausbildung zu beginnen, anstatt immer nur draufzuzahlen«, glaubt Anna Tenti vom AStAder Heinrich-Heine-Uni. »Wir sagen: Bildung ist ein Grundrecht. Und alle sollen unabhängig vom Einkommen der Eltern studieren können. Die jetzt angesetzten Kosten wirken aber abschreckend. Oftmals muss man für ein Studium in eine neue Stadt ziehen, sich eine Unterkunft suchen, in der Regelzeit studieren und nebenher arbeiten. Jetzt soll auch noch der Preis für ein Fahrticket sukzessive 50 Prozent angehoben werden. Wie soll man das alles schaffen?«, will sie wissen und ist sich sicher: »Hier wird irgendwann nur noch gut betuchten Jugendlichen ermöglicht, ein Studium aufzunehmen.«

Das wäre allerdings fatal. Denn sinkende Studentenzahlen würden auch die Finanzierung der Hochschulen gefährden, was im Umkehrschluss wieder die Einführung von Studiengebühren zur Folge hätte. Schaut man sich allerdings die Reaktion aus dem Landtag an, so wird klar, dass die Sorgen zumindest an den wichtigen Schaltstellen noch nicht geteilt werden. So sieht Verkehrsminister Michael Groschek aktuell keinen Handlungsbedarf. Der Semesterbeitrag bleibe auch nach der Erhöhung »äußerst günstig«, glaubt der Minister.

»Das enttäuscht uns natürlich. Aber wir sind mit diversen Politikern im Gespräch und werden versuchen, eine Lobby für unser Anliegen zu finden«, so Andreas Niegl. Etwa bis März sollen die Verhandlungen mit dem VRR andauern. Kurz danach, am Ende der Vorlesungszeit, wird der neue Vertrag im Parlament abgestimmt. Mit begleitenden Aktionen wie Demos will man sich bis dahin zurückhalten

Vom Briefträger zum Lebensretter?

Reicht es bald nicht mehr, »nur« Postbote zu sein?

»Postpersönlich« heißt ein Pilotprojekt der Deutschen Post, das zurzeit in Mülheim und Essen getestet wird und den Briefträger quasi zum Nothelfer für ältere Menschen machen soll. Er fragt nach dem Wohlbefinden des Kunden und nimmt dessen frankierte Briefe mit zur Post. Das Echo hierauf ist durchwachsen.

Man erinnert sich nur allzu gerne: Früher war das Schwätzchen mit dem Postbooten selbstverständlich. Die netten jungen Herren oder Damen kannten ihr Viertel beinahe so gut wie die eigene Familie. Geheimnisse waren gut aufgehoben, manchmal sogar zu gut. Wenn der Postmann zweimal klingelt wurde vom geflügelten Wort zum Filmklassiker. Jedenfalls hatte der Briefträger immer etwas Vertrautes an sich. Man hakte nach, wenn er durch jemand anderen ersetzt wurde. Dann störten quasi über Nacht Privatisierung und Konkurrenzsituationen die Idylle. Der Konzern schloss Filialen, sourcte Postdienste in Lottoläden und Büdchen aus, erfand Dinge wie Einkauf Aktuell, die nicht nur das Beilagengeschäft der durch das Internet ohnehin schon gebeutelten Zeitungen angriff, sondern die Produktion von Plastiktüten erheblich steigerte. Nun besinnt man sich doch wieder auf die alten Werte. Der Postbote soll ältere Menschen nach ihrem Befinden fragen und im Notfall die Johanniter verständigen. Zudem soll er - natürlich frankierte - Briefe mit zum jeweiligen Postamt nehmen.

Allerdings ist der zweiminütige Plausch nicht umsonst zu haben und der guten Erziehung des Briefträgers geschuldet, sondern eine Dienstleistung, die mit rund 40 Euro pro Monat zu entlohnen ist. Ich finde, das ist eine bodenlose Frechheit, die sich jemand ausgedacht hat, um noch mehr Geld abzuschöpfen, ereifert sich der Düsseldorfer Postbote Lutz S. (Name von der Redaktion geändert), der seit mehr als 15 Jahren als Briefzusteller für den Konzern arbeitet. Für mich als Zusteller ist es eine Selbstverständlichkeit, mich mit älteren Kunden zu unterhalten oder einer alten Dame dabei zu helfen, den Müll wegzubringen. Die Johanniter kann ich auch mit meinem Handy verständigen, wenn ich erkenne, dass jemand in Not ist. Zudem habe ich keine Lust, Dinge falsch zu interpretieren und hinterher Schuld zu sein, wenn ein Fall nicht angemessen behandelt wurde. Kurz: Die ganze Aktion wurde nicht wirklich zu Ende gedacht. Das sieht Tim Feister von den Leverkusener Maltesern ähnlich. Ich begrüße natürlich, dass die Post versucht, auf die Kunden zuzugehen, aber wenn sie in den Bereich Rettungswesen hineingeht, ist sie einfach nicht professionell aufgestellt. Ich nenne Ihnen mal ein Beispiel, warum die Aktion nicht zielführend ist. Was ist denn, wenn eine ältere Person abends stürzt? Muss sie dann liegen bleiben, bis am Morgen um 10 Uhr der Postbote schellt? Auf diese Art würde die Rettungskette viel zu spät in Gang gesetzt. Wenn der Briefträger niemanden antrifft, weil die betreffende Person einfach mal nicht zuhause ist, bekommen die Johanniter hingegen sinnlose Einsatzzeiten fern von Gut und Böse. Oftmals ist es bei älteren Menschen auch schwierig, herauszufinden, ob wirklich alles in Ordnung ist. Viele scheuen sich, den Notarzt oder Rettungssanitäter zu rufen. Und für eine hier erforderliche Diagnose ist ein Postbote einfach nicht ausgebildet. Feister rät dazu, auf die etablierten Hausnotrufsysteme bei den bewährten professionellen Anbietern zurückzugreifen und vergleicht:?Wir haben bei 800 Kunden in Leverkusen zwei Notrufe pro Tag und der Service kostet inklusive Technik 44 Euro pro Monat.

Marcus Italiani,

marcus.italiani@WOCHENPOST.de

 

 

 

 

Leser helfen Lesern: Tiersitter gesucht!

Foto: Jeanette Dietl – Fotolia.com

Viele Tierhalter haben alljährlich ein Problem: Wenn ein Urlaub ansteht, stellt sich ihnen die Frage: »Wo kann ich mein Haustier vernünftig unterbringen?« 

Mit großem Erfolg bringen wir seit Jahren tierliebe WOCHENPOST-Leser zusammen, die sich als »Tiersitter« während der Urlaubszeit gegenseitig helfen. Diese erfolgreiche Aktion läuft mittlerweile über das ganze Jahr. Zum Ferienstart wird das Thema natürlich besonders gefragt. 

Auf unserer Homepage ist die Rubrik »Tiersitter« damit nicht nur ein Dauerbrenner, sondern gerade jetzt wichtig. Denn jetzt steht für alle, die ein Tier vorübergehend in Pflege nehmen wollen, die wichtigste Zeit des Jahres an.

Viele Menschen scheuen sich, nicht zuletzt wegen der Frage nach Urlaubsbetreuung, eigene Haus­tiere zu halten. Andererseits sind viele Tierfreunde aber durchaus bereit, sich zeitlich begrenzt um ein Haus­tier zu kümmern. Gerade zwischen diesen beiden Gruppen vermitteln wir seit Jahren mit unserer WOCHENPOST-»Tiersitter«-Aktion.

Aber auch Tierhalter, die auf Gegenseitigkeit auf ihre Lieblinge aufpassen möchten, sind hier vertreten. 

Wenn Sie also demnächst in Urlaub fahren wollen und nicht wissen, wohin mit Ihrem Hund, der Katze, dem Wellensittich, der Maus, dem Kanarienvogel ... –  dann folgen Sie dem Link Tiersitter: Dort wird Ihre Anschrift und Ihre E-Mail-Adresse sowie die Art des Tieres (nach Möglichkeit mit seinen charakterlichen Eigenschaften) benötigt. Selbstverständlich können sich dort auch die Leser melden, die gerne als Tiersitter aktiv werden möchten. Auch hier benötigen wir die Anschrift und gegebenenfalls den Tier-Wunsch.

Einmal quer durchs »WOPO-Land«

Elf Städte, 14 Lokalausgaben, 330.000 Exemplare, das ist auch im 33. Jahrgang Ihre WOCHENPOST. Wir laden Sie ein, auf Entdeckungsreise in unser Erscheingungsgebiet. Ausgehend von unserem Pressehaus in Burscheid führt der Weg durch alle Städte und zu vielen Sehenswürdigkeiten im »WOPO-Land«. 

Wir starten unsere kleine Reise durch die WOPO-Region an unserem WOCHENPOST-Pressehaus. Hier wird seit mehr als drei Jahrzehnten Ihr liebstes Leseerzeugnis gefertigt.

 

 

 

 

Von unserem Pressehaus aus machen wir uns auf den Weg in Richtung Burscheider Innenstadt. Deren Eingang ziert die einzige deutsche Ausgabe eines der berühmten Wallace-Brunnen, die vor allem als Wasserspender in Frankreich Berühmtheit erlangten.

 

 

 

 

Über Odenthal Blecher winden sich die Serpentinen hinab bis nach Altenberg, wo der mächtige Dom plötzlich vor dem staunenden Besucher auftaucht. Streng genommen handelt es sich gar nicht um einen Dom, sondern um die Klosterkirche der Zisterzienserabtei aus dem 12. Jahrhundert, der bis ins 16. Jahrhundert auch als letzte Ruhestätte der Grafen und Herzöge von Berg bzw. von Jülich Berg diente. 

 

Kein Halt in Burscheid ohne Nutzung des Panoramaradwegs Balkantrasse. Dieses touristische Highlight, das sich von Remscheid bis Leverkusen mitten durch wunderschöne grüne Weiten erstreckt, bringt vor allem Biker, Läufer und Spaziergänger dem Idyll der Region um einiges näher...

 

....und führt uns auf direktem Weg ...

... nach Leverkusen

Wer sich in Sachen "Einklang mit Umwelt und Natur" weiterbilden möchte, ist auf dem Naturgut Ophoven an der richtigen Adresse. Für jede Altersklasse gibt es im ersten deutschen CO²-neutralen Umweltinformationszentrum jede Menge zu erleben und zu lernen. Nachhaltige Entwicklungen, erneuerbare Energien - auf dem Opladener Naturgut Ophoven erhält jedes Kind seinen ganz speziellen Zugang zur Umwelt.

 

Apropos Natur...

 

Im Wildpark Reuschenberg lebt eine Vielzahl von Säugetieren, Reptilien und Vögeln, die artgerecht gehalten und mit der größtmöglichen Aufmerksamkeit behandelt werden. Den Betreibern geht es nicht darum, die Tiere zur Schau zu stellen, sondern sie in ihrer natürlichen Umgebung zu belassen und ihnen auch Rückzugsmöglichkeiten zu bieten. Daher sollte man bei einem Besuch Zeit und Ruhe mitbringen, dann wird man mit Sicherheit belohnt. 

 

Nicht nur zum Thema Zeit bzw. Zeitlosigkeit lohnt ein Besuch im Schloss Morsbroich. Die ursprünglich im hohen Mittelalter erbaute Ritterburg wurde im 18. Jahrhundert in ein Lustschloss umgewandelt und beherbergt heute eine der bekanntesten Sammlungen zeitgenössischer Kunst. 

 


Seit 1978 wird auch die Kulturreihe »Morsbroicher Sommer« hier veranstaltet. 

 

Der Weg durchs WOPO-Land führt uns weiter ...

 

... nach Leichlingen

Auf halbem Weg zwischen Köln und Düsseldorf und doch ganz im Grünen: Leichlingen lädt ein. Die Blütenstadt, die sich ihren Beinamen als Obstkammer des Bergischen Landes verdient hat, ist ein ideales und leicht erreichbares Erholungsgebiet für Entspannungssuchende jeden Alters. Ein freundlich modernes Stadtzentrum, dörflich gebliebene Ortschaften voll bergischer Heimeligkeit, Rad- und Wanderwege im Tal der Wupper und durch rauschende Wälder, betörende Ausblicke von seinen Höhen weit übers Rheintal – die Stadt am Fuße des Bergischen Landes bietet mit ihrer Landschaft und attraktiven Freizeitangeboten Raum für erholsame und erlebnisreiche Tage.

 

Der Witzheldener Obstweg bietet einen 5 Kilometer langen Rundweg mit Möglichkeiten zur Abkürzung oder Variationen. Er führt über befestigte und unbefestigte landwirtschaftliche Wege, aber auch einige Teilstücke über die ungesicherte Straße. In regelmäßigen Abständen finden Sie Informationstafeln zu den unterschiedlichsten Themen.
Einkehrmöglichkeiten und Hofläden entlang der Route gibt es ebenfalls. Ausgeschildert ist der Weg mit dem Apfelsymbol.

 

Der Leichlinger Obstweg ist ein Rundweg, der über ca. 9 Kilometer  durch die reizvolle und abwechslungsreiche Landschaft der Stadt verläuft. Das Apfelsymbol weist den Weg durch Wälder, vorbei an typischen bergischen Dörfern und bietet dabei schöne Ausblicke ins Bergische Land. Entlang der Strecke informieren Informationstafeln und  Sortenschilder  über den Vielfältigen Lebensraum Obstwiese und über alte Obstsorten. Viele Einkehrmöglichkeiten und Hofläden entlang der Route sorgen für Abwechslung.

 

In Zusammenarbeit mit dem Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) hat der Wupperverband einen Wanderweg entlang der Wupper erschlossen, den sogenannten Wupperweg. Der gesamte Wupperweg ist insgesamt 125 Kilometer lang. Diese Strecke kann aber sehr gut in kleinen Etappen erwandert werden. Begleitete Kanutouren und Privattouren auf der Wupper erfreuen sich im Sommer großer Beliebtheit. Touren von 2 Stunden bis 4 Stunden sind kein Problem. In Leichlingen bietet sich eine tolle Gelegenheit auszusteigen. Direkt an der neugestelteten »Postwiese« gibt es Eisdielen und verschiedenste Außengastronomie.

Haus Vorst: Auf einem Bergrücken überragt bei Balken eindrucksvoll Haus Vorst das Tal der Wupper, ein einstiger Rittersitz, der mit Nesselrath zu den bedeutenden in Leichlingen zählte. Die Urgeschichte der Burg liegt im dunkeln. 1297 wird Hermanus de Foresto erwähnt, der den Hof (nicht Haus) »zum Forste« des Klosters Deutz besaß, so wie ihn vorher schon sein Vater und Großvater besessen hatten. Die Anlage wird wohl im 14. Jahrhundert zu einer Höhenburg ausgebaut worden sein, denn 1392 wird Vorst als »Haus Vorst« urkundlich erwähnt. Haus Vorst ist ein herausragendes Baudenkmal in Leichlingen, um dessen Erhalt sich die Eigentümer sehr bemühen. 1986 und 1987 wurden mit hohem Kostenaufwand der Bergfried und der älteste Teil der Burgmauer restauriert.

Weiter führt der Weg ... 

 

... nach Langenfeld

Auf unserer Reise quer durchs WOPO-Land erreichen wir heute die "junge Stadt an alter Straße".

Langenfeld im Rheinland vereint wie nur wenige andere Städte den Dreiklang von Wohnen, Arbeiten und Freizeit auf einem hohen Niveau. Kulturell ansprechende Angebote, ein hervorragendes Bildungsportfolio und ein Einkaufs- und Sportstandort par excellence sind nur einige der Vorteile, die Langenfeld zu bieten hat. 

Als Stadt mit postgeschichlichem Hintergrund bietet sie mit dem Posthornwanderweg

Lange Jahre waren die Tore von Haus Graven verschlossen und so manch ein Spaziergänger konnte nur erahnen, was sich hinter der schweren Tür der Wasserburg, dem einstigen Stammsitz derer von Graven verbirgt. Heute steht das Anwesen zur kulturellen Nutzung der Allgemeinheit zur Verfügung. Denn: Ende 2010 wurde Haus Graven von der Stadt Langenfeld langfristig gemietet und dem Verein »Wasserburg Haus Graven e.V.« zur kulturellen Nutzung übergeben. 

 Der aus Kohlensandbruchsteinen und Tuffquadern errichtete 22 Meter hohe Turm von St. Martin ist das älteste Gebäude von Langenfeld. Dem Aussehen nach stammt er aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Tatsächlich ist die ursprüngliche Kirche wahrscheinlich noch viel älter. Grabungsfunde lassen vermuten, dass die erste Steinkirche bereits im frühen 10. Jahrhundert erbaut wurde. Besonderheiten im Innenraum der Kirche sind das Taufbecken aus Drachenfelstrachyt (2. Hälfte des 12. Jahrhunderts) und eine Lindenholzstatue »Madonna mit Kind« (um 1480).

Die evangelische Kirchengemeinde in Reustrath zählt zu den ältesten des Bergischen Landes. Das Kirchengebäude der Martin Luther Kirche steht unter Denkmalschutz, vor allen wegen des kostbaren Orgelprospekts, den die Kirchengemeinde 1803 aus der aufgelösten Kölner Stiftskirche »St. Maria ad gradus« erworben hat. Der hohe Aufbau der Orgel über dem Altar und der Kanzel ist wohl typisch für bergische Barock-Kirchen, in Langenfeld aber ist er einmalig. 
Ebenfalls als Denkmal ausgezeichnet ist das 1683 errichtete ehemalige Pfarr- und Kirchenhaus gleich neben der Kirche, in dem sich heute eine Diakoniestation sowie die Wohnung des Küsters befindet.

Das Freiherr-vom-Stein-Haus wurde im Jahre 1909 ursprünglich als Rektoratsschule erbaut. Seit 1998 befinden sich im Freiherr-vom-Stein-Haus das Stadtarchiv und das Stadtmuseum mit der umgestalteten und Anfang 2104 wiedereröffneten Dauerausstellung zur Langenfelder Stadtgeschichte. Parallel dazu werden pro Jahr vier bis fünf Sonderausstellungen zu kunst- und kulturhistorischen Themen gezeigt. Auch Veranstaltungen wie Vorträge, Konzerte, Tagungen, Empfänge und Eheschließungen finden hier statt.

 

Weiter führt uns der Weg ...

 

 

 

... nach Monheim am Rhein

Für besonders viele Schlagzeilen (auch überregional) hatte die Stadt Monheim am Rhein in jüngster Vergangenheit gesorgt. Politische Gründe wie die Schuldenfreiheit und die Höhe des Solidaritätsbeitrages haben dazu beigetragen, dass die Gänselieselstadt in ganz Nordhein-Westfalen und darüber hinaus einen großen Bekanntheitsgrad erlangte. Das ist letztendlich auch gut so, denn Monheim hat nicht nur für seine 43.000 Einwohner eine ganze Menge an Freizeit- und Tourismus-Highlights zu bieten. 

 

Das Tor zur Altstadt − der 26 Meter hohe Schelmenturm steht heute als kulturelle Begegnungsstätte für Konzerte, Ausstellungen und sogar Eheschließungen bereit. Um 1425 erbaut, diente er als östliches Stadttor in der Befestigungsanlage der Grafen von Berg; später wurde der Turm mitunter als Gefängnis genutzt. 

 

Seit September 2012 pendelt das Piwipper Böötchen wieder in den Sommermonaten (ab April) an den Wochenenden zwischen den Rheinufern Monheim und Dormagen. Ein Dutzend Passagiere passen auf das Motorboot. Wem dabei das Herz entflammt, kann das Böötchen sogar als Ort für eine Trauung mieten. 

 

Mitten im Naturschutzgebiet der Urdenbacher Kämpe liegt Haus Bürgel, das einstige Römerkastell. Neben der imposanten Bauweise besticht dieser Areal heute in gleich dreierlei Hinsicht: Als Museum, als biologische Station und als Heimat einer Kaltblutzucht. 

 

Weiter durch die Urdenbacher Kämpe kommen wir...

... nach Düsseldorf

Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat mehr zu bieten als die Altstadt, den Medienhafen und die Kö. Auch die Stadtteile rings um das Zentrum bieten interessante Ausflugsziele. Ins Erscheinungsgebiet der WOCHENPOST fällt der schöne Düsseldorfer Süden. Viele Wälder, Parkanlagen und Grünflächen umgeben die Stadtteile Garath, Hellerhof und Urdenbach und laden daher zum Verweilen in der Natur ein.

Die Urdenbacher Kämpe direkt am Rhein ist ein Naturparadies für Mensch und Tier.

Zu den Höhepunkten der Rundtour durch das Viertel zählt natürlich das Schloss Benrath mit seinem unverwechselbaren Design in Blütenrosa. Das prachtvolle Schloss mit seinen drei Flügeln und dem weitläufigen Parkanlage ist ein Tourismus-Magnet.Schloss und Park Benrath locken zu jeder Jahreszeit zahlreiche Besucher an. Erbaut wurde es in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts als so genanntes »Lust- und Jagdschloss« für den Kurfürsten Carl Theodor (1724-1799). Im Hauptgebäude sind noch die glanzvollen Säle und Gemächer erhalten. In den beiden Trakten befinden sich ein Museum für Naturkunde und Europäische Gartenkunst.

Auf dem Weg vom Düsseldorfer Süden nach Erkrath bietet das Naherholungsgebiet Unterbacher See die beste Gelegenheit für eine kleine Verschnaufpause. Der rund 2,5 Kilometer lange See lädt zum Schwimmen, Segeln, Surfen, Tretbootfahren oder einfach zum Verweilen ein. Strandbäder, ein Strandcafé mit schwimmender Terrasse, Restaurant, Camping-Platz, Hochseilklettergarten sowie Spiel- und Grillplätze bieten auch »Nicht-Wassersportlern« jede Menge Abwechslung.

 

 


 Unser Weg führt uns weiter...

... nach Erkrath

Vom Südstrand des Unterbacher Sees aus geht es über Erkrath-Unterfeldhaus zum Planetarium Stellarium und Observatorium der Sternwarte Neanderhöhe in Erkrath-Hochdahl. Das Museum Lokschuppen befindet sich an der einst steilsten Eisenbahnstrecke und dokumentiert die Geschichte der ersten Eisenbahn im Westen Deutschlands. Naturfreunde können sich anschließend ins Neandertal begeben, wo einst der Vorfahre der Menschenheit entdeckt wurde. Das Neanderthal Museum in Mettmann bietet dazu historisches Hintergrundwissen. 
Wer auf seiner Wanderung durch Erkrath Kultur erleben will, wählt einen der drei zwischen acht und 13,5 km langen Kunstwege, die am Wegesrand und in den Fenstern der »statt Galerie Erkrath« (Schaufenster diverser Ladenlokale) an Werken lokaler Künstler vorbei führen.

Das Planetarium Stellarium im Bürgerhaus Hochdahl gilt als eines der modernsten im ganzen Bundesgebiet. Dank digitaler Technik können hier atemberaubende Flüge zu weit entfernen Sternen unter dem Full-Dome-Kuppeldach simuliert werden. Zum Veranstaltungsprogramm zählen Kindervorführungen, live moderierte Einführungen in die Sternenkunde, wissenschaftliche Vorträge, Unterhaltungsproduktionen und Live-Events wie beispielsweise Harfenkonzerte unter virtuellem Sternenhimmel.
Wer die Sterne lieber real beobachten möchte, kann einen Abstecher zum Observatorium der Sternwarte Neanderhöhe (snh) am östlichen Ortsrand Hochdahls unternehmen und dort bei gutem Wetter mit den Teleskopen der Sternwarte in den Himmel blicken.

Das Museum Lokschuppen befindet sich an der einst steilsten Eisenbahn-Hauptstrecke und dokumentiert die Geschichte der ersten Eisenbahn im Westen Deutschlands. Zu sehen sind hier restaurierte – und noch zu restaurierende – Loks, ein Ausstellungswaggon mit historischen Bahnutensilien und eine wiederaufgebaute nostalgische Bahnhofshalle aus Köln. Das Museum ist von April bis Oktober jeweils am 2. und am 4. Sonntag des Monats von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Modellspielzeug- und Kunstausstellungen, der Erkrather Jazzsommer und ein heimeliger Weihnachtsmarkt finden hier übers Jahr verteilt einen atmosphärischen Rahmen.

Im Naturschutzgebiet Neandertal kann man auf dem »Evolutionspfad«, einem als Zeitstrahl eingerichteten Wanderweg, an der Düssel entlang zum Fundort des Neandertalers wandern und dabei Skulpturen zum Thema »MenschenSpuren« entdecken. Am Rande des Tals befindet sich ein 23 Hektar großes eiszeitliches Wildgehege, in dem sich Tarpane, Wisente und Auerochsen beobachten lassen.

Unsere Reise durch Erkrath endet wenige Meter hinter der Stadtgrenze, in Mettmann. Hier befindet sich das Neanderthal Museum. Während sich die Dauerausstellung (zu der auch die Fundstelle in Erkrath gehört) mit der Menschheitsgeschichte befasst, locken wechselnde Sonderausstellung und Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen immer wieder ins Museum. Kinder haben die Möglichkeit, in der Steinzeitwerkstatt kreativ in die Geschichte einzutauchen.

 

Von Erkrath führt uns der Weg ....

... nach Hilden

Aus Erkrath-Hochdahl kommend führt die Hochdahler Straße direkt ins Herz der Itterstadt. Dort erwartet die Besucher eine Fußgängerzone mit vielen attraktiven Geschäften, aber auch altehrwürdige Gebäude für Denkmal-Freunde. An der Mittelstraße 40 befindet sich eine der prominentesten Adressen: Das Bürgerhaus, vor über 110 als Rathaus erbaut und heute ein kultureller Treffpunkt. Etwas weiter westlich stößt man auf die »gute Stube« der Innenstadt: der Alte Markt mit seinem nostalgischen Charme. Kein Wunde, dass Außenveranstaltungen gerne hier gefeiert werden. Ins Auge sticht dabei die Reformationskirche, erbaut im 13. Jahrhundert, evangelisch seit 1650. Ein Schmuckstück für Historien-Architektur-Fans.

Am Rande der Fußgängerzone, Benrather Straße 32a, befindet sich das Stadtmuseum, benannt nach dem Hildener Chirurgie-Pionier Wilhelm Fabry (1560-1634). Daher werden hier auch nicht nur Kunstwerke, sondern oftmals auch medizinhistorische Ausstellungen gezeigt. Nebenan in der historischen Kornbrennerei können sich die Besucher anhand einer original erhaltenen Anlage ansehen, wie im 19. Jahrhundert Schnaps produziert wurde. 

Im historischen Bürgerhaus residierte einst die Stadtverwaltung. Heute ist das Familienbüro »Stellwerk« dort ansässig. Außerdem gibt es eine städtische Galerie. Der alte Ratssaal mit seinem schmucken Ambiente wird gerne für Empfänge und Kulturveranstaltungen genutzt. Eine Cafeteria dient als weiterer Tagungsraum. Und im obersten Stockwerk tagen der Stadtrat und die Fachausschüsse.

Über die Mittelstraße geht es weiter zum Alten Markt, ein beliebter zentraler Treffpunkt und Ausrichtungsort für Veranstaltungen. Die erste Adresse an diesem Standort bildet die Reformationskirche

 

 

 

 

Über die Benrather Straße führt der Weg zum Wilhelm-Fabry-Museum, das bekannt ist für seine medizinhistorische Sammlungen und Ausstellungen (Foto: Nicole Anfang vom Museums- und Heimatverein und Museumsleiter Dr. Wolfgang Antweiler). Der angeschlossene Fassraum wirde gerne für Vorträge, Konzerte und Ferienaktionen genutzt. 

 

 

 

Direkt nebenan befindet sich die historische Kornbrennerei, die noch gut erhaltene Maschinen aus den Anfangsjahren der Industriekultur zur Besichtigung bereit hält.

 

 

 

 

Von Hilden führt uns der Weg ....

  

 

... nach Haan

Mit seinen rund 30.000 Einwohnern zählt die Gartenstadt Haan sicherlich nicht zu den größten Städten im Umkreis − dennoch zeigen sich die Haaner stolz und selbstbewusst, besonders nach außen hin. Verzichten müssen sie in ihrem »beschaulichen« Städtchen eigentlich auf nichts. Alles, was man für den täglichen Bedarf benötigt, findet man vor Ort. Zudem liegt die bergisch geprägte Stadt verkehrstechnisch äußerst günstig und hat dennoch viele Naherholungsgebiete um sich herum zu bieten. 

 

An der Ecke Königstraße / Kaiserstraße liegt eine der ältesten Haaner Parkanlagen − der Park Ville d'Eu. Im Mittelpunkt steht ein Musikpavillon (aus 1927), der auch heute noch als Bühne z.B. beim sommerlichen Jazzkonzert genutzt wird.

 

Auf der Durchreise ist ein Abstecher in das denkmalgeschützte Dorf Gruiten ein Muss. Die größte intakte historische Siedlung im Stadtgebiet versetzt jeden Besucher zurück in eine längst vergessene Zeit. Hier hört man garantiert noch die Weckrufe des Hahns und das Plätschern des Baches. 

 

In Richtung Solingen, mitten im Ittertal, findet man auf Haaner Seite die Heidberger Mühle, die zum Einkehren einlädt. Bereits 1683 wurde die Mühle erstmalig im Solinger Hebbuch erwähnt, 2006 fiel sie einem Brand zum Opfer, konnte aber wieder aufgebaut werden.

 

 

 


 

 

... nach Solingen

Das Ittertal am Nordrand Solingens bietet das ganze Jahr über Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Während im Sommer unter anderem das bekannte Freibad und ein Beachvolleyballplatz geöffnet haben, kann man im Winter unter freiem Himmel Schlittschuhlaufen. Aber hier kann man auch eine Bootstour unternehmen oder sich den Märchenwald ansehen.

 

 

Mitten im Walder Ortskern steht die evangelische Kirche. Der Kirchturm aus dem 12. Jahrhundert ist das älteste erhaltene Gebäude Solingen. Rund herum ist das ganze Jahr was los, ob zum Lichterfest »Wald leuchtet« oder zum jährlich stattfindenden Walder Weihnachtsmarkt.

 

 

 

Wir stoppen unsere Reise am Ohligser Vogelpark. Das 1927 gegründete Tiergehege beherbergt auf 1,5 Hektar rund 240 Tiere. 2012 schlüpften im Vogelpark die ersten Ara-Küken. Streichelzoo, Spielplatz und Gastronomie machen den Park zu einem perfekten Ort für Ausflüge mit der Familie.

 

 

 

 

 

 

 

Die frühere Gesenkschmiede Hendrichs war ab 1886 hundert Jahre lang ein wichtiger Standort der Solinger Schneidwarenindustrie. Heute können hier Besucher die Arbeitsabläufe von damals kennenlernen. Außerdem werden regelmäßig Ausstellungen zu wechselnden Themen angeboten.

 

 

Schloss Burg an der Wupper lohnt immer einen Besuch. Bei regulären Führungen sind spannende Einblicke garantiert. Märkte, Basare und weitere historische Veranstaltungen ermöglichen eine Reise zurück ins Mittelalter. Auch Konzerte und Theaterveranstaltungen kann man dort erleben.

 

 

 

 

 

Letzter Abschnitt der Tour durchs WOPO-Land: Auf dem Pilgerweg rund um Wermelskirchen

Pilgern ist Andacht, ist »zu sich selbst finden«. Dies können Sie im Bergischen genauso wie es schon Graf Eberhard von Berg im Jahre 1129 konnte. Hier handelt es sich um eine der bedeutsamsten Pilgerrouten Europas. Pilger folgen einfach dem Wanderzeichen der Jakobsmuschel.

Einer der attraktivsten Abschnitte des Jakobswegs können Sie im Bergischen Land nachwandern, auf dem so genannten »Bergischen Jakobsweg«, der von der Klosterkirche in Wuppertal-Beyenburg über Remscheid-Lennep, vorbei an der Eschbachtalsperre

Ab der Eschbachtalsperre, die an der Stadtgrenze nach Remscheid liegt, folgen Sie der Jakobsmuschel über Lüffringhausen und Wüstenhof. Überquert man die B 51 im Bereich Neuenhöhe (EDEKA-Markt) und folgt in westlicher Richtung der Berliner Straße zum historischen Markt, der unmittelbar an der historischen Stadtkirche aus dem 12. Jahrhundert gelegen ist. 

Im weiteren Verlauf des Weges gelangt man über die Stockhauser Straße und den Quellenweg in Richtung des »Wanderparkplatzes Eifgen«. Viele Wanderer beginnen auch erst hier ihre Tour Richtung Altenberger Dom. 

Folgen Sie der Wegmarkierung Pilgerweg und überqueren dabei die L 157 in eine wilde Auenlandschaft, wo verschiedene Sauergräser, seltene Kräuter und Stauden ein Rückzugsgebiet bilden Eine erste Einkehrmöglichkeit ist das Restaurant Neuemühle, welches früher als Getreide- und Ölmühle sowie als Bäckerei genutzt wurde. Die Mühle ist heute ein Restaurantbetrieb, in dem ländliche Gerichte angeboten werden. 

Weiter gelangen Sie zum Café Restaurant Rausmühle, das über einen schönen Biergarten und über ein intaktes Mühlrad verfügt.

Vorbei an der Markusmühle, einer Teichanlage mit kleiner Gastronomie (frisch geräucherte Forellen, Aale etc. sowie hausgemachtem Salat und Kartoffelsalat aus eigenem Garten) gelangt man weiter der Jacobsmuschel folgend zur Eifgenburg. 

Im letzten Abschnitt der Wanderung ragt schon bald zwischen den Baumwipfeln der Altenberger Dom majestätisch hervor. Auf den Grundmauern der romanischen ersten Kirche der Zisterzienserabtei Altenberg, begannen die Mönche 1259 mit dem Bau der gotischen Abteikirche. Hier kann man das größte Kirchenfenster (8 x 18 m) nördlich der Alpen und eine Orgel mit rund 7000 Pfeifen bestaunen. Sehenswert sind auch die anderen Gebäude des weitläufigen Klosterkomplexes mit Küchenhof und Domladen. 

Der Abschnitt zwischen Wanderparkplatz Eifgen und Altenberger Dom: Die Länge der Strecke beträgt 15,6 Kilometer, die man in rund 4 Stunden bewältigen kann. 

 

Mit dieser kleinen Wanderung endet unser Streifzug durchs WOCHENPOST-Erscheingungsgebiet. 

 

 

 

 

  AKTUELLE AUSGABE
 



  RANDNOTIZEN
 

Schon mal reingeklickt?

Auf WopoTV, dem Youtube-Kanal der WOCHENPOST, veröffentlichen wir "bewegte Bilder" zu Themen aus unserer Region.

Schauen Sie doch mal vorbei: WopoTV