Freitag, 18. April 2014
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Die Würfel sind gefallen – Teilnehmer an der von der WOCHENPOST präsentierten Sponti Soccer WM 2014 wurden »ihren« Ländern zugelost

Freuen sich auf tolle Spiele: v.l. - Raffaele Esposito, Stefan Loewen (beide TuS Quettingen), Thomas Röhrich (Sportpieces), Sponti-Maskottchen, Anke Feller und Lorenz Smidt.

Wer schon einmal die Auslosung für einen großen internationalen Wettbewerb wie die WM, die EM oder die Champions League verfolgt hat, der weiß, welch langweiliges Unterfangen eine solche Veranstaltung sein kann: Männer in dunklen Anzügen lauschen andächtig dem meist hölzern daherplaudernden Moderator, während irgendein sichtbar peinlich berührter Fußballstar von gestern oder vorgestern die Kugeln aus dem Topf zieht und in die Kamera hält.
Ganz anders lief die Auslosung zur von der WOCHENPOST präsentierten Sponti Soccer WM am vergangenen Mittwoch im Smidt Wohncenter in Leverkusen-Wiesdorf ab. Hoch oben im dritten Stock des Möbel-Fachmarktes an der Manforter Straße 10 hatte man nicht nur Organisator Thomas Röhrich (Sportpieces), Unternehmer Lorenz Smidt, Moderatorin Anke Feller und Stefan Loewen sowie Raffaele Esposito vom Ausrichter TuS Quettingen 05 um den Tisch mit den Loskugeln versammelt, sondern auch zahlreiche der am Turnier teilnehmenden Mini-Kicker. Und während die zwischen sieben und zehn Jahre alten Fußballer der insgesamt 64 teilnehmenden Teams kräftig in die eigens bereitgestellten Schüsseln mit allerlei Naschwerk griffen – was die sporternährungswissenschaftlichen Erkenntnisse ein wenig umkurvte – kommentierten sie lautstark jede Ziehung. 
Denn schließlich ging es um nicht wenig. Welcher Verein soll für welches Land spielen? Gemäß den bereits feststehenden acht WM Gruppen wurden je 32 F- und 32 E-Jugend-Mannschaften den Nationen zugelost, die in den Gruppen A-H im Sommer in Brasilien antreten müssen. 
Zumindest klimamäßig etwas leichter dürfte es da den Jugendkickern fallen, die im schönen Soccer-Centor am 26. (F-Jugend) und 27. (E-Jugend) April aufeinander treffen werden. 
»Portugal. Na, wer hat Ronaldo in seinen Reihen?«, ruft Anke Feller, nachdem sie die Wunderkugel mit dem Los der Seleção Portuguesa de Futebol gezogen hat. Die Kinder strömen nach vorne, rufen alle aufgeregt durcheinander. Jeder will für den Superstar von Real Madrid spielen. Ebenfalls begehrt:  Brasilien und natürlich Jogis Jungs. Sympathiemäßig schwerer haben es hingegen die Landsleute von Klaas Jan Huntelaar und Arjen Robben. Doch was soll’s: Im Grunde zeigt auch das wieder nur den Respekt unter den Nachbarn. Dass in der F-Jugend ausgerechnet die F3 des Gastgebers für Deutschland spielen darf, ist tatsächlich dem Losglück zuzuschreiben. Jugendleiter Raffaele Esposito hätte sich auch über Italien gefreut. »Man kann nicht alles haben, aber wir drücken trotzdem allen die Daumen«, so der Neapolitaner, nachdem der HSV Langenfeld als Vertretung der Jungs von Cesare Prandelli gezogen worden waren.
Stark besetzt ist die Sponti Soccer WM allemal. So nehmen jeweils 17 bis 20 Teams aus Leverkusen und dem Kreis Mettmann, neun aus Düsseldorf, neun aus dem Rheinisch Bergischen Kreis, neun aus dem Bergischen Städtedreieck, drei aus Köln und eine Truppe aus Neuss teil.
Dieses gigantische Einzugsgebiet zeigt nicht nur, welche regionalen Flächen die WOCHENPOST als exklusiver Medienpartner des Turniers in ihrer Funktion als Multiplikator abdeckt, sondern auch welch guten Ruf das mittlerweile zum siebten Mal stattfindende Event genießt.
Es deutet aber auch an, wie viel Arbeit hinter der Organisation steckt. Lohnt sich der Aufwand denn tatsächlich, möchten wir von Thomas Röhrich wissen. »Ich mache Ihnen einen Vorschlag. Gehen Sie am Turniertag mal durch die Halle und bringen eine Kamera mit. Am Ende werden Sie ein einziges großes Strahlen wahrnehmen, das von den Kindern ausgeht. So viel unbändige Freude muss einen einfach berühren. Und dafür lohnt die Arbeit jedes Jahr wieder«.
Lorenz Smidt kann ihm da nur beipflichten: »Wer in so jungen Jahren schon erkannt hat, wie wichtig Sport für die körperliche und seelische Gesundheit ist, der ist auf dem richtigen Weg und diesen Weg unterstützen wir von Beginn an sehr gerne und werden ihn auch im kommenden Jahr wieder unterstützen«.
Bis dahin ist allerdings noch viel Zeit, und aktuell freuen sich nicht nur die 64 Teams auf zwei tolle Tage am 26. und 27. April. Auch die Zuschauer dürfen auf großartige Spiele gespannt sein. Was gibt es in der eigentlich fußballfreien Ferienzeit schöneres, als zwei Tage lang sechs Stunden den Ball laufen zu sehen? 

Die WOCHENPOST wünscht jedenfalls allen Beteiligten gute Unterhaltung und faire Spiele. 
Beginn ist jeweils ab 10 Uhr.

 

 

 

 

Streifzug durchs WOPO-Land: Heute führt der Weg nach Haan

Mit seinen rund 30.000 Einwohnern zählt die Gartenstadt Haan sicherlich nicht zu den größten Städten im Umkreis − dennoch zeigen sich die Haaner stolz und selbstbewusst, besonders nach außen hin. Verzichten müssen sie in ihrem »beschaulichen« Städtchen eigentlich auf nichts. Alles, was man für den täglichen Bedarf benötigt, findet man vor Ort. Zudem liegt die bergisch geprägte Stadt verkehrstechnisch äußerst günstig und hat dennoch viele Naherholungsgebiete um sich herum zu bieten. 

 

An der Ecke Königstraße / Kaiserstraße liegt eine der ältesten Haaner Parkanlagen − der Park Ville d'Eu. Im Mittelpunkt steht ein Musikpavillon (aus 1927), der auch heute noch als Bühne z.B. beim sommerlichen Jazzkonzert genutzt wird.

 

Auf der Durchreise ist ein Abstecher in das denkmalgeschützte Dorf Gruiten ein Muss. Die größte intakte historische Siedlung im Stadtgebiet versetzt jeden Besucher zurück in eine längst vergessene Zeit. Hier hört man garantiert noch die Weckrufe des Hahns und das Plätschern des Baches. 

 

In Richtung Solingen, mitten im Ittertal, findet man auf Haaner Seite die Heidberger Mühle, die zum Einkehren einlädt. Bereits 1683 wurde die Mühle erstmalig im Solinger Hebbuch erwähnt, 2006 fiel sie einem Brand zum Opfer, konnte aber wieder aufgebaut werden.

 

 

 

Lesen Sie ab hier den Beginn unserer Reise durchs WOCHENPOST-Erscheinungsgebiet:  


Einmal quer durchs »WOPO-Land«

Und so begann unser Streifzug durchs WOPO-Land:

Elf Städte, 14 Lokalausgaben, 330.000 Exemplare, das ist auch im 33. Jahrgang Ihre WOCHENPOST. Wir laden Sie ein, auf Entdeckungsreise in unser Erscheingungsgebiet. Ausgehend von unserem Pressehaus in Burscheid führt der Weg durch alle Städte und zu vielen Sehenswürdigkeiten im »WOPO-Land«. 

Wir starten unsere kleine Reise durch die WOPO-Region an unserem WOCHENPOST-Pressehaus. Hier wird seit mehr als drei Jahrzehnten Ihr liebstes Leseerzeugnis gefertigt.

 

 

 

 

Von unserem Pressehaus aus machen wir uns auf den Weg in Richtung Burscheider Innenstadt. Deren Eingang ziert die einzige deutsche Ausgabe eines der berühmten Wallace-Brunnen, die vor allem als Wasserspender in Frankreich Berühmtheit erlangten.

 

 

 

 

Über Odenthal Blecher winden sich die Serpentinen hinab bis nach Altenberg, wo der mächtige Dom plötzlich vor dem staunenden Besucher auftaucht. Streng genommen handelt es sich gar nicht um einen Dom, sondern um die Klosterkirche der Zisterzienserabtei aus dem 12. Jahrhundert, der bis ins 16. Jahrhundert auch als letzte Ruhestätte der Grafen und Herzöge von Berg bzw. von Jülich Berg diente. 

 

Kein Halt in Burscheid ohne Nutzung des Panoramaradwegs Balkantrasse. Dieses touristische Highlight, das sich von Remscheid bis Leverkusen mitten durch wunderschöne grüne Weiten erstreckt, bringt vor allem Biker, Läufer und Spaziergänger dem Idyll der Region um einiges näher...

 

....und führt uns auf direktem Weg ...

... nach Leverkusen

Wer sich in Sachen "Einklang mit Umwelt und Natur" weiterbilden möchte, ist auf dem Naturgut Ophoven an der richtigen Adresse. Für jede Altersklasse gibt es im ersten deutschen CO²-neutralen Umweltinformationszentrum jede Menge zu erleben und zu lernen. Nachhaltige Entwicklungen, erneuerbare Energien - auf dem Opladener Naturgut Ophoven erhält jedes Kind seinen ganz speziellen Zugang zur Umwelt.

 

Apropos Natur...

 

Im Wildpark Reuschenberg lebt eine Vielzahl von Säugetieren, Reptilien und Vögeln, die artgerecht gehalten und mit der größtmöglichen Aufmerksamkeit behandelt werden. Den Betreibern geht es nicht darum, die Tiere zur Schau zu stellen, sondern sie in ihrer natürlichen Umgebung zu belassen und ihnen auch Rückzugsmöglichkeiten zu bieten. Daher sollte man bei einem Besuch Zeit und Ruhe mitbringen, dann wird man mit Sicherheit belohnt. 

 

Nicht nur zum Thema Zeit bzw. Zeitlosigkeit lohnt ein Besuch im Schloss Morsbroich. Die ursprünglich im hohen Mittelalter erbaute Ritterburg wurde im 18. Jahrhundert in ein Lustschloss umgewandelt und beherbergt heute eine der bekanntesten Sammlungen zeitgenössischer Kunst. 

 


Seit 1978 wird auch die Kulturreihe »Morsbroicher Sommer« hier veranstaltet. 

 

Der Weg durchs WOPO-Land führt uns weiter ...

 

... nach Leichlingen

Auf halbem Weg zwischen Köln und Düsseldorf und doch ganz im Grünen: Leichlingen lädt ein. Die Blütenstadt, die sich ihren Beinamen als Obstkammer des Bergischen Landes verdient hat, ist ein ideales und leicht erreichbares Erholungsgebiet für Entspannungssuchende jeden Alters. Ein freundlich modernes Stadtzentrum, dörflich gebliebene Ortschaften voll bergischer Heimeligkeit, Rad- und Wanderwege im Tal der Wupper und durch rauschende Wälder, betörende Ausblicke von seinen Höhen weit übers Rheintal – die Stadt am Fuße des Bergischen Landes bietet mit ihrer Landschaft und attraktiven Freizeitangeboten Raum für erholsame und erlebnisreiche Tage.

 

Der Witzheldener Obstweg bietet einen 5 Kilometer langen Rundweg mit Möglichkeiten zur Abkürzung oder Variationen. Er führt über befestigte und unbefestigte landwirtschaftliche Wege, aber auch einige Teilstücke über die ungesicherte Straße. In regelmäßigen Abständen finden Sie Informationstafeln zu den unterschiedlichsten Themen.
Einkehrmöglichkeiten und Hofläden entlang der Route gibt es ebenfalls. Ausgeschildert ist der Weg mit dem Apfelsymbol.

 

Der Leichlinger Obstweg ist ein Rundweg, der über ca. 9 Kilometer  durch die reizvolle und abwechslungsreiche Landschaft der Stadt verläuft. Das Apfelsymbol weist den Weg durch Wälder, vorbei an typischen bergischen Dörfern und bietet dabei schöne Ausblicke ins Bergische Land. Entlang der Strecke informieren Informationstafeln und  Sortenschilder  über den Vielfältigen Lebensraum Obstwiese und über alte Obstsorten. Viele Einkehrmöglichkeiten und Hofläden entlang der Route sorgen für Abwechslung.

 

In Zusammenarbeit mit dem Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) hat der Wupperverband einen Wanderweg entlang der Wupper erschlossen, den sogenannten Wupperweg. Der gesamte Wupperweg ist insgesamt 125 Kilometer lang. Diese Strecke kann aber sehr gut in kleinen Etappen erwandert werden. Begleitete Kanutouren und Privattouren auf der Wupper erfreuen sich im Sommer großer Beliebtheit. Touren von 2 Stunden bis 4 Stunden sind kein Problem. In Leichlingen bietet sich eine tolle Gelegenheit auszusteigen. Direkt an der neugestelteten »Postwiese« gibt es Eisdielen und verschiedenste Außengastronomie.

Haus Vorst: Auf einem Bergrücken überragt bei Balken eindrucksvoll Haus Vorst das Tal der Wupper, ein einstiger Rittersitz, der mit Nesselrath zu den bedeutenden in Leichlingen zählte. Die Urgeschichte der Burg liegt im dunkeln. 1297 wird Hermanus de Foresto erwähnt, der den Hof (nicht Haus) »zum Forste« des Klosters Deutz besaß, so wie ihn vorher schon sein Vater und Großvater besessen hatten. Die Anlage wird wohl im 14. Jahrhundert zu einer Höhenburg ausgebaut worden sein, denn 1392 wird Vorst als »Haus Vorst« urkundlich erwähnt. Haus Vorst ist ein herausragendes Baudenkmal in Leichlingen, um dessen Erhalt sich die Eigentümer sehr bemühen. 1986 und 1987 wurden mit hohem Kostenaufwand der Bergfried und der älteste Teil der Burgmauer restauriert.

Weiter führt der Weg ... 

 

... nach Langenfeld

Auf unserer Reise quer durchs WOPO-Land erreichen wir heute die "junge Stadt an alter Straße".

Langenfeld im Rheinland vereint wie nur wenige andere Städte den Dreiklang von Wohnen, Arbeiten und Freizeit auf einem hohen Niveau. Kulturell ansprechende Angebote, ein hervorragendes Bildungsportfolio und ein Einkaufs- und Sportstandort par excellence sind nur einige der Vorteile, die Langenfeld zu bieten hat. 

Als Stadt mit postgeschichlichem Hintergrund bietet sie mit dem Posthornwanderweg

Lange Jahre waren die Tore von Haus Graven verschlossen und so manch ein Spaziergänger konnte nur erahnen, was sich hinter der schweren Tür der Wasserburg, dem einstigen Stammsitz derer von Graven verbirgt. Heute steht das Anwesen zur kulturellen Nutzung der Allgemeinheit zur Verfügung. Denn: Ende 2010 wurde Haus Graven von der Stadt Langenfeld langfristig gemietet und dem Verein »Wasserburg Haus Graven e.V.« zur kulturellen Nutzung übergeben. 

 Der aus Kohlensandbruchsteinen und Tuffquadern errichtete 22 Meter hohe Turm von St. Martin ist das älteste Gebäude von Langenfeld. Dem Aussehen nach stammt er aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Tatsächlich ist die ursprüngliche Kirche wahrscheinlich noch viel älter. Grabungsfunde lassen vermuten, dass die erste Steinkirche bereits im frühen 10. Jahrhundert erbaut wurde. Besonderheiten im Innenraum der Kirche sind das Taufbecken aus Drachenfelstrachyt (2. Hälfte des 12. Jahrhunderts) und eine Lindenholzstatue »Madonna mit Kind« (um 1480).

Die evangelische Kirchengemeinde in Reustrath zählt zu den ältesten des Bergischen Landes. Das Kirchengebäude der Martin Luther Kirche steht unter Denkmalschutz, vor allen wegen des kostbaren Orgelprospekts, den die Kirchengemeinde 1803 aus der aufgelösten Kölner Stiftskirche »St. Maria ad gradus« erworben hat. Der hohe Aufbau der Orgel über dem Altar und der Kanzel ist wohl typisch für bergische Barock-Kirchen, in Langenfeld aber ist er einmalig. 
Ebenfalls als Denkmal ausgezeichnet ist das 1683 errichtete ehemalige Pfarr- und Kirchenhaus gleich neben der Kirche, in dem sich heute eine Diakoniestation sowie die Wohnung des Küsters befindet.

Das Freiherr-vom-Stein-Haus wurde im Jahre 1909 ursprünglich als Rektoratsschule erbaut. Seit 1998 befinden sich im Freiherr-vom-Stein-Haus das Stadtarchiv und das Stadtmuseum mit der umgestalteten und Anfang 2104 wiedereröffneten Dauerausstellung zur Langenfelder Stadtgeschichte. Parallel dazu werden pro Jahr vier bis fünf Sonderausstellungen zu kunst- und kulturhistorischen Themen gezeigt. Auch Veranstaltungen wie Vorträge, Konzerte, Tagungen, Empfänge und Eheschließungen finden hier statt.

 

Weiter führt uns der Weg ...

 

 

 

... nach Monheim am Rhein

Für besonders viele Schlagzeilen (auch überregional) hatte die Stadt Monheim am Rhein in jüngster Vergangenheit gesorgt. Politische Gründe wie die Schuldenfreiheit und die Höhe des Solidaritätsbeitrages haben dazu beigetragen, dass die Gänselieselstadt in ganz Nordhein-Westfalen und darüber hinaus einen großen Bekanntheitsgrad erlangte. Das ist letztendlich auch gut so, denn Monheim hat nicht nur für seine 43.000 Einwohner eine ganze Menge an Freizeit- und Tourismus-Highlights zu bieten. 

 

Das Tor zur Altstadt − der 26 Meter hohe Schelmenturm steht heute als kulturelle Begegnungsstätte für Konzerte, Ausstellungen und sogar Eheschließungen bereit. Um 1425 erbaut, diente er als östliches Stadttor in der Befestigungsanlage der Grafen von Berg; später wurde der Turm mitunter als Gefängnis genutzt. 

 

Seit September 2012 pendelt das Piwipper Böötchen wieder in den Sommermonaten (ab April) an den Wochenenden zwischen den Rheinufern Monheim und Dormagen. Ein Dutzend Passagiere passen auf das Motorboot. Wem dabei das Herz entflammt, kann das Böötchen sogar als Ort für eine Trauung mieten. 

 

Mitten im Naturschutzgebiet der Urdenbacher Kämpe liegt Haus Bürgel, das einstige Römerkastell. Neben der imposanten Bauweise besticht dieser Areal heute in gleich dreierlei Hinsicht: Als Museum, als biologische Station und als Heimat einer Kaltblutzucht. 

 

Weiter durch die Urdenbacher Kämpe kommen wir...

... nach Düsseldorf

Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat mehr zu bieten als die Altstadt, den Medienhafen und die Kö. Auch die Stadtteile rings um das Zentrum bieten interessante Ausflugsziele. Ins Erscheinungsgebiet der WOCHENPOST fällt der schöne Düsseldorfer Süden. Viele Wälder, Parkanlagen und Grünflächen umgeben die Stadtteile Garath, Hellerhof und Urdenbach und laden daher zum Verweilen in der Natur ein.

Die Urdenbacher Kämpe direkt am Rhein ist ein Naturparadies für Mensch und Tier.

Zu den Höhepunkten der Rundtour durch das Viertel zählt natürlich das Schloss Benrath mit seinem unverwechselbaren Design in Blütenrosa. Das prachtvolle Schloss mit seinen drei Flügeln und dem weitläufigen Parkanlage ist ein Tourismus-Magnet.Schloss und Park Benrath locken zu jeder Jahreszeit zahlreiche Besucher an. Erbaut wurde es in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts als so genanntes »Lust- und Jagdschloss« für den Kurfürsten Carl Theodor (1724-1799). Im Hauptgebäude sind noch die glanzvollen Säle und Gemächer erhalten. In den beiden Trakten befinden sich ein Museum für Naturkunde und Europäische Gartenkunst.

Auf dem Weg vom Düsseldorfer Süden nach Erkrath bietet das Naherholungsgebiet Unterbacher See die beste Gelegenheit für eine kleine Verschnaufpause. Der rund 2,5 Kilometer lange See lädt zum Schwimmen, Segeln, Surfen, Tretbootfahren oder einfach zum Verweilen ein. Strandbäder, ein Strandcafé mit schwimmender Terrasse, Restaurant, Camping-Platz, Hochseilklettergarten sowie Spiel- und Grillplätze bieten auch »Nicht-Wassersportlern« jede Menge Abwechslung.

 

 


 Unser Weg führt uns weiter...

... nach Erkrath

Vom Südstrand des Unterbacher Sees aus geht es über Erkrath-Unterfeldhaus zum Planetarium Stellarium und Observatorium der Sternwarte Neanderhöhe in Erkrath-Hochdahl. Das Museum Lokschuppen befindet sich an der einst steilsten Eisenbahnstrecke und dokumentiert die Geschichte der ersten Eisenbahn im Westen Deutschlands. Naturfreunde können sich anschließend ins Neandertal begeben, wo einst der Vorfahre der Menschenheit entdeckt wurde. Das Neanderthal Museum in Mettmann bietet dazu historisches Hintergrundwissen. 
Wer auf seiner Wanderung durch Erkrath Kultur erleben will, wählt einen der drei zwischen acht und 13,5 km langen Kunstwege, die am Wegesrand und in den Fenstern der »statt Galerie Erkrath« (Schaufenster diverser Ladenlokale) an Werken lokaler Künstler vorbei führen.

Das Planetarium Stellarium im Bürgerhaus Hochdahl gilt als eines der modernsten im ganzen Bundesgebiet. Dank digitaler Technik können hier atemberaubende Flüge zu weit entfernen Sternen unter dem Full-Dome-Kuppeldach simuliert werden. Zum Veranstaltungsprogramm zählen Kindervorführungen, live moderierte Einführungen in die Sternenkunde, wissenschaftliche Vorträge, Unterhaltungsproduktionen und Live-Events wie beispielsweise Harfenkonzerte unter virtuellem Sternenhimmel.
Wer die Sterne lieber real beobachten möchte, kann einen Abstecher zum Observatorium der Sternwarte Neanderhöhe (snh) am östlichen Ortsrand Hochdahls unternehmen und dort bei gutem Wetter mit den Teleskopen der Sternwarte in den Himmel blicken.

Das Museum Lokschuppen befindet sich an der einst steilsten Eisenbahn-Hauptstrecke und dokumentiert die Geschichte der ersten Eisenbahn im Westen Deutschlands. Zu sehen sind hier restaurierte – und noch zu restaurierende – Loks, ein Ausstellungswaggon mit historischen Bahnutensilien und eine wiederaufgebaute nostalgische Bahnhofshalle aus Köln. Das Museum ist von April bis Oktober jeweils am 2. und am 4. Sonntag des Monats von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Modellspielzeug- und Kunstausstellungen, der Erkrather Jazzsommer und ein heimeliger Weihnachtsmarkt finden hier übers Jahr verteilt einen atmosphärischen Rahmen.

Im Naturschutzgebiet Neandertal kann man auf dem »Evolutionspfad«, einem als Zeitstrahl eingerichteten Wanderweg, an der Düssel entlang zum Fundort des Neandertalers wandern und dabei Skulpturen zum Thema »MenschenSpuren« entdecken. Am Rande des Tals befindet sich ein 23 Hektar großes eiszeitliches Wildgehege, in dem sich Tarpane, Wisente und Auerochsen beobachten lassen.

Unsere Reise durch Erkrath endet wenige Meter hinter der Stadtgrenze, in Mettmann. Hier befindet sich das Neanderthal Museum. Während sich die Dauerausstellung (zu der auch die Fundstelle in Erkrath gehört) mit der Menschheitsgeschichte befasst, locken wechselnde Sonderausstellung und Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen immer wieder ins Museum. Kinder haben die Möglichkeit, in der Steinzeitwerkstatt kreativ in die Geschichte einzutauchen.

 

Von Erkrath führt uns der Weg ....

... nach Hilden

Aus Erkrath-Hochdahl kommend führt die Hochdahler Straße direkt ins Herz der Itterstadt. Dort erwartet die Besucher eine Fußgängerzone mit vielen attraktiven Geschäften, aber auch altehrwürdige Gebäude für Denkmal-Freunde. An der Mittelstraße 40 befindet sich eine der prominentesten Adressen: Das Bürgerhaus, vor über 110 als Rathaus erbaut und heute ein kultureller Treffpunkt. Etwas weiter westlich stößt man auf die »gute Stube« der Innenstadt: der Alte Markt mit seinem nostalgischen Charme. Kein Wunde, dass Außenveranstaltungen gerne hier gefeiert werden. Ins Auge sticht dabei die Reformationskirche, erbaut im 13. Jahrhundert, evangelisch seit 1650. Ein Schmuckstück für Historien-Architektur-Fans.

Am Rande der Fußgängerzone, Benrather Straße 32a, befindet sich das Stadtmuseum, benannt nach dem Hildener Chirurgie-Pionier Wilhelm Fabry (1560-1634). Daher werden hier auch nicht nur Kunstwerke, sondern oftmals auch medizinhistorische Ausstellungen gezeigt. Nebenan in der historischen Kornbrennerei können sich die Besucher anhand einer original erhaltenen Anlage ansehen, wie im 19. Jahrhundert Schnaps produziert wurde. 

Im historischen Bürgerhaus residierte einst die Stadtverwaltung. Heute ist das Familienbüro »Stellwerk« dort ansässig. Außerdem gibt es eine städtische Galerie. Der alte Ratssaal mit seinem schmucken Ambiente wird gerne für Empfänge und Kulturveranstaltungen genutzt. Eine Cafeteria dient als weiterer Tagungsraum. Und im obersten Stockwerk tagen der Stadtrat und die Fachausschüsse.

Über die Mittelstraße geht es weiter zum Alten Markt, ein beliebter zentraler Treffpunkt und Ausrichtungsort für Veranstaltungen. Die erste Adresse an diesem Standort bildet die Reformationskirche

 

 

 

 

Über die Benrather Straße führt der Weg zum Wilhelm-Fabry-Museum, das bekannt ist für seine medizinhistorische Sammlungen und Ausstellungen (Foto: Nicole Anfang vom Museums- und Heimatverein und Museumsleiter Dr. Wolfgang Antweiler). Der angeschlossene Fassraum wirde gerne für Vorträge, Konzerte und Ferienaktionen genutzt. 

 

 

 

Direkt nebenan befindet sich die historische Kornbrennerei, die noch gut erhaltene Maschinen aus den Anfangsjahren der Industriekultur zur Besichtigung bereit hält. 

 

 

 

 

 

 

 

 

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