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Urdenbacher Hobby-Autor genießt erste Beachtung

Mit Mystery-Roman »Die Reise« feiert Jens Bormann sein Debüt

Urdenbach. (AK). Hauptberuflich ist Jens Bormann als Diplom-Ingenieur für eine Hildener Gebäudetechnikfirma tätig. In seiner Freizeit hat er eine andere Leidenschaft entdeckt: Als Hobby-Autor eines Schience-Fiction-Romans hat er sich eine erste kleine Fan-Gemeinde erobert.

Der 16-jährigen Annika fliegt eines Tages ein ungewöhnlicher Vogel nach. Was ganz harmlos erscheint, soll ihr Leben für immer verändern. Es geschehen seltsame Dinge in ihrem Umfeld. Und im Laufe der Geschichte wird klar, dass ein außerirdisches Wesen hinter dem Mysterium steckt. Und das schüchterne Mädchen macht eine besondere Wandlung durch... Viel mehr soll zur Geschichte nicht verraten werden, die sich Jens Bormann – gebürtig aus Dormagen, jetzt sesshaft in Urdenbach – ausgedacht hat. »Die Reise« heißt sein Romanwerk, das er eigenständig zu Papier brachte.

Sein Schreibtalent entdeckte er vor rund drei Jahren, als er für das Science-Fiction-Internetforum seines Freundes eine Kurzgeschichte über eine Zeitreise schreiben sollte. »Ich habe daraufhin ein positives Feedback erhalten«, berichtet der 34-Jährige. Das motivierte ihn später, ein größeres Literaturprojekt in Angriff zu nehmen. Herausgekommen ist dabei die geheimnisvolle Mystery-Fantasy-Saga. Das Debüt des Hobby-Schriftstellers ist dabei der erste Teil eines geplanten dreiteiligen Komplexes.

»Das Schreiben hat besser geklappt, als ich erwartet habe«, beschreibt Jens Bormann seine neue Freizeitbeschäftigung. »Es gab eine Grundidee, und während des Brainstormings hatte ich immer wieder neue Einfälle. Dabei musste ich aber darauf achten, dass die Geschichte logisch bleibt.«

Nach einem ausgiebigen Lektorat durch eine bekannte Lehrerin wagte der Informatiker den Schritt in die Öffentlichkeit. »Die Vermarktung war nicht leicht. Denn natürlich fand sich zunächst kein Verlag«, so Jens Bormann. »Also habe ich 500 Exemplare auf eigene Kosten selber drucken lassen.« Der Vertrieb läuft ebenfalls selbstständig: In den Buchhandlungen Langen in Langenfeld und Dietsch in Benrath fand er zwei aufgeschlossene Partner. Über amazon kann das Buch ebenfalls bestellt werden: Der Autor höchstpersönlich kümmert sich daraufhin um den Versand.

»Ich habe im Internet bereits eine gute Resonanz erfahren«, so Bormann. Bei amazon gibt es positive Bewertungen, und auch in anderen sozialen Portalen wird das 560 Seiten starke Erstlingswerk mit Wohlwollen rezensiert. Nun arbeitet der geistige Erfinder bereits an dem zweiten Teil seiner Trilogie. »In einem internen Forum tausche ich mich mit Freunden über den weiteren Verlauf der Geschichte aus«, erzählt Jens Bormann weiter. »Ein Schreiner, ein Pilot, ein Physiker – viele unterschiedliche Menschen sind hier vertreten und geben mir wertvolle Tipps und Hinweise. Das ist eine große Hilfe für mich.« Für die Vermarktung der zweiten Auflage und des zweiten Bandes wünscht er sich aber nun doch die professionelle Hilfe eines Verlages: »Ich möchte mich jetzt lieber auf das Schreiben konzentrieren.«