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Gemüsehändlerin gefunden

Karin Karos bereichert ab sofort den Garather Donnerstags-Markt mit ihrem Stand

Düsseldorf. (IT). Vor gut drei Wochen titelten wir: »Gemüsehändler dringend gesucht«. Es ging um den kleinen Donnerstagsmarkt in Garath Südwest. Nun können wir mit Freude berichten: Gemüsehändler gefunden.

Mal ganz ehrlich: Gute Nachrichten sind doch immer noch die schönsten Nachrichten. Schon wenige Tage, nachdem wir unseren Aufruf veröffentlicht hatten, ging beim Vorsitzenden der der Bürger- und Interessengemeinschaft Garath e.V. (BIG), Fred Puck, ein Anruf ein. Am Apparat war Karin Karos. »Eine Freundin hatte mich auf den Zeitungsartikel aufmerksam gemacht. Ich komme ja aus der Gegend um Heinsberg, wo keine Wochenpost erscheint. Aber zum Glück erfuhr ich über meine Freundin, die diese Zeitung immer liest, dass es hier in Garath einen kleinen Markt mit Bäcker, Metzger und Fischhändler gibt, zu dem ein Gemüsestand hervorragend passen würde. Ich schaute mir den Standort an und war sofort bereit, es zu versuchen.« 

Großer Kundenzuspruch am Premierentag

Gesagt, getan. Am 19. Januar feierte Karin Karos mit ihrem Stand Premiere und war vom großen Kundenzuspruch sogleich angenehm überrascht. „Es scheint den Menschen zu gefallen. Wenn das weiterhin so bleibt, kann ich mir vorstellen, durchaus langfristig hier zu bleiben“, sagt die Händlerin, die auch auf Märkten in Eller und Oberbilk zu finden ist und Produkte anbietet, die sie frisch von Bauern aus der Region bezieht und nun jeden Donnerstag von 7 bis circa 14 Uhr an der Ricarda-Huch-Straße steht. »Meine Spezialität ist aber die gute Laune, deshalb machen mir das Marktgeschäft und der Kundenkontakt mir so großen Spaß«, stellt sie überzeugt fest.

Neue Herausforderungen warten

»Schön, dass es hier voran geht«, freut sich Ratsherr Jürgen Bohrmann (SPD), der wie viele seiner Kollegen zur Premiere des Gemüsestandes gekommen ist. Peter Ries (FWG) blickt angesichts der neuen Entwicklung ebenfalls etwas entspannter auf die Herausforderungen, die in der kommenden Zeit noch anstehen: »Ich hoffe und bin guter Dinge, dass wir auch eine neue Standort-Lösung für die Marktstände finden, wenn die Hoffnungskirche abgerissen und Caritas irgendwann damit anfängt, ihr neues Seniorenzentrum zu bauen. Denn dann würden die Marktstände nicht am alten Standort verbleiben können.« Als neuen Standort könne er sich zum Beispiel den Platz zwischen der Matthäuskirche und der ehemaligen Gaststätte »Goldener Ring« vorstellen. »Das Thema Nahversorgung wird uns noch eine Weile beschäftigen. Hier ist daher Kreativität gefragt – und das parteiübergreifend.«

 

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